Beiträge von Lotar

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10 Jahre Radiobase.de


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    Wohin steuert die Menschheit sehenden Auges?

    Vergleiche haben oftmals etwas Pathetisches, obwohl sie durchaus gerechtfertigt angewandt werden müssen, wie sonst können wir unseren Mitmenschen die Augen öffnen? Insofern kommt es unbedingt darauf an, möglichst zielgenau zu argumentieren, Hintergründe zu beleuchten, damit naheliegende Zusammenhänge verstanden werden.


    Direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich eindeutig ein gewisses Erwachen, zumal die millionenfachen Toten eine Mahnung darstellten, dies nie wieder zuzulassen. Wir wissen ob der vielen Kriege, die im Anschluß bis heute eben nicht verebben, so daß zugleich die Frage im Raum steht, warum genau das nicht verhindert wird!


    Weiterlesen unter: https://quergedachtesblog.word…ster-laesst-tief-blicken/

    Psychedelic, Psychedelic-Rock, Neo-Psychedelia, Acid-Rock


    Psychedelische Musik ist ein Oberbegriff für verschiedene Psychedelic-Stile aus Rock, Pop und Soul. Der Begriff bezieht sich auf den Kulturbegriff Psychedelic bzw. die Psychdelic-Bewegung. Die Psychedelic Welle entstand vor allem durch die Popularisierung des Rauschmittels LSD, welches in den 1960ern zuerst legal konsumierbar war und eine große Verbreitung in kulturellen Kreisen erreichte.


    Die Psychedelische Musik hat dementsprechend viel mit dem Experimentieren von Drogen zu tun, dies wird auch durch die Bezeichnung Acid-Rock klar. Acid-Rock bezeichnet letztlich nichts anderes als Psychedelic-Rock. Musiker der Psychedelic-Phase nutzten alle erdenklichen neuen Produktionstechniken und Effekte, man band Musik aus anderen Kulturkreisen ein. Stilprägend war hier vor allem die Nutzung von indianischer und fernöstlicher Musik z. B. aus Indien. Hier entstand mit dem Raga-Rock genau genommen eine eigene Stilrichtung, welche man aber dem Psychedelic zuordnete. Damit fanden auch eher exotische Instrumente Einzug in die Welt aus Rock und Pop, mit Indien z. B. Sitar und Tabla.


    Psychedelische Musik war sehr progressiv, weil die Musiker (oft unter Drogeneinfluss) die Grenzen der bestehenden Popmusik aufzubrechen versuchten. Es wurden alle möglichen Instrumente eingesetzt, die Songs durften gerne komplex und verschachtelt sein. Im klassischen Psychedelic wurden auch sehr lange Songs verwirklicht, deren Grenzen oft nur durch die begrenzten Laufzeiten der damaligen Schallplatten vorgegeben waren. Die textlichen Botschaften durften gerne spirituell und etwas abgehoben bis komplett unverständlich wirken. Je nach Ausgestaltung wurden lange instrumentale und oft improvisierte Teile gegeben. Man nutzte alle möglichen Effekte für die Instrumente, außerdem wurden unzählige Studioeffekte eingesetzt. Typisch waren z. B. rückwärts-laufende Tonspuren und vor allen die intensive Nutzung der Phasing Effekten oder räumliche Effekten wie Hall und Delay mit Ping-Pong Effekten (Seitenwechsel im Stereo-Panorama).


    Psychedelische Musik wird als ungemein wichtig für die weitere Entwicklung der Rockmusik betrachtet. Fachleute gehen davon aus, dass der Psychedelic im Prinzip die Initialzündung für den Prog-Rock und den modernen Jazz-Rock/Jazz Fusion war. Auch der deutsche Krautrock dürfte sich hier erste Inspirationen geholt haben. Ebenso dürfte der Psychedelic für moderne Stile wie Acid-House und Trance (vor allem Goa-Trance) eine wichtige Grundlage sein.


    Über die Entstehung der Psychedelic Music kann man, wie so oft, trefflich diskutieren. Erste Zentren waren aber mit Sicherheit die USA und England.


    Psychedelic in den USA


    Als erste Psychedelic-Band haben sich selbst die Texaner 13th Floor Elevators bezeichnet. Das war Ende 1965. Eines der ersten psychedelischen Events soll aber ein Konzert der Charlatans im Jahr 1965 gewesen sein, das vor allem aufgrund der neuartigen Lightshow auffiel.


    In den USA war San Francisco zweifellos das Zentrum der psychedelischen Szene. Vor allem die Bay Area Szene mit ihrem San Francisco Sound produzierte einige wichtige Bands des Psychdelic wie The Grateful Dead, Country Joe and the Fish, The Great Society, Big Brother and the Holding Company, The Charlatans, Moby Grape, Quicksilver Messenger Service, Jefferson Airplane oder Blue Cheer.


    Allerdings war an der Westküste auch Los Angeles in starkem Maß beteiligt. Von dort kamen gewichtige Bands und Interpreten wie The Byrds, Iron Butterfly, Love, Spirit, Captain Beefheart and his Magic Band, The United States of America, The West Coast Pop Art Experimental Band und die Electric Prunes.


    Ebenfalls aus L. A. kam eine der kommerziell erfolgreichsten Psychedelic-Bands, die Doors. Auch die Surfband Beach Boys trug mit dem legendären Konzeptalbum Pet Sounds etwas zum Psychedelic bei.


    Eine kleinere Szene gab es in New York mit Bands wie The Fugs, The Godz, Pearls Before Swine, Blues Magoos, Blues Project, Lothar and the Hand People und den Vanilla Fudge.


    Aus Detroit stammten die damals recht bekannten Amboy Dukes (mit Gitarrist Ted Nugent), aus Texas u. a. die eingangs genannten 13th Floor Elevators.


    Psychedelic in England


    Aus den USA schwappte die Psychedelic Bewegung schnell nach Europa, hier war vor allem England ein Zentrum und dort genau gesagt London. In und um London bildete sich früh eine rege Underground-Szene, welche immer wieder psychedelische Events anbot.


    Allerdings waren eine der ersten Bands, welche psychedelische Elemente präsentierte, die Beatles. Sie probierten sehr früh einiges aus, machten früh ihre ersten Drogenerfahrungen und ihre Indientripps waren legendär. Vor allem George Harrison wurde berühmt durch den intensiven Gebrauch der Sitar. Als die Szene in England so richtig brummte, hatten die Beatles ihre psychedelische Phase fast schon hinter sich gelassen.


    Neben den Beatles arbeiteten in England Bands wie die Yardbirds, die Small Faces und die Who relativ früh mit psychedelischen Motiven und Elementen. Eine der Vorzeigebands waren allerdings Pink Floyd um den legendären Syd Barret. Ihnen gelangen mit surrealistischen Werken wie The Pipers At The Gates of Dawn bzw. Singles wie Arnold Lane und See Emily Play im Jahr 1967 beachtliche Erfolge. Die Konzerte von Pink Floyd waren mit ihrer Show und dem neuartigen Panoramasound legendär und wegweisend. Kurz später folgte Jimi Hendrix mit seiner Beschreibung der Wunderpille Purple Haze. Wesentlich später folgten die Stones mit ihrem insgesamt verunglückten Album Their Satanic Majesties Request. Weitere bekannte englische Bands aus dem Bereich Psychedelic waren außerdem Traffic, Soft Machine, Cream, The Crazy World of Arthur Brown, Procul Harum, die Moody Blues oder etwa The Nice.


    Entwicklung in anderen Ländern


    In Deutschland machten sich gegen Ende der klassischen Psychedelic Phase die ersten Bands auf den Weg, welche bald den legendären Krautrock kreieren sollten. Auch in Nachbarländern wie den Niederlanden und in Dänemark formierten sich kleine, aber feine Psychedelic Szenen. Stark vom englischen Psychedelic beeinflusst waren traditionell Australien und Neuseeland. Hier werden vor allem die Easybeats genannt, aber auch die Bee Gees werden in dem Zusammenhang genannt. Beide waren aber im Grund genommen eher reine Beat-/Popbands.


    Interessante Szenen gab es außerdem in Ländern, welche man normalerweise kaum mit Rockmusik in Verbindung bringt (Kambodscha oder die Türkei etwa). Ebenso überraschend war die Verbreitung in Lateinamerika. In Japan nahm 1974 Osamu Kitajima ein hoch gelobtes psychedelisches Album auf.


    Ende der heißen Phase und wie es weiterging


    Oft kann man lesen, dass der Psychedelic um 1969 beendet war. Dies ist jedoch sehr restriktiv formuliert, zumal man psychedelische Elemente in der Rockmusik auch später noch vorfinden sollte. Aber sicherlich hatte der Psychedelic Rock ab Mitte der 1960er bis Ende der 1960er seine Hochphase.


    In den USA erwuchs aus der Psychedelic Szene in erster Linie die Flower Power Generation, die sich auf Werte wie Love And Peace konzentrierte. Hier spielten Drogen zwar noch eine Rolle, aber nicht mehr die dominierende Rolle. Nachdem der freie Genuss von LSD untersagt wurde, verlegten sich viele Konsumenten eher auf die so genannten weichen Drogen. In den USA verlor sich vorerst auch die Idee dieser experimentellen Musik. Als Paradebeispiel mag Grateful Dead dienen, die sich auf ihrem bekanntesten Album Workingman's Dead im lupenreinen Westcoast-Sound mit ausgefeilten Vokalharmonien ergingen. Der Experimentalfaktor war hier gegen Null gegangen.


    In England hielten wenige Bands dem reinen Psychedelic die Treue. Hier müsste man vor allem die Band Hawkwind nennen, welche die Traditionen des Psychedelic mit ihrem Space-Rock eine Weile aufrecht hielt. In England folgte ansonsten auf den Psychedelic-Rock relativ nahtlos der ebenfalls experimentierfreudige und komplexe Progressive Rock. Hier wird in erster Linie das King Crimson Album In The Court Of The Crimson King genannt werden. Es gilt als erstes Prog-Album und bildet damit sozusagen die Nahstelle zwischen Psychedelic und Prog. Auch der Jazz-Rock von Colosseum wurzelt nach Ansicht von Fachleuten im Psychedelic-Rock. Selbst Glam-Rocker wie Marc Bolan und der frühe David Bowie hatten ihre Wurzeln im Psychedelic Rock.


    In Deutschland entwickelte sich über den Psychedelic der Krautrock um Bands wie Amon Düül, Can, Faust, Neu!, Popol Vuh, Cluster, Kraftwerk und Tangerine Dream. Letztere formten dabei den klassischen Electronic Rock bzw. die Kosmische Musik heraus.


    So manche Korrektur war hier nötig!


    Quelle: https://www.rezensator.de/psychedelic.htm

    «Griselda»: Sofia Vergara auf den Spuren von «Narcos»


    Mit Sofia Vergara in der Hauptrolle hat Netflix das Leben einer berüchtigten kolumbianischen Drogenbaronin verfilmt.


    Die Frau, die Pablo Escobar in Angst und Schrecken versetzen konnte, ist zweifellos eine faszinierende Figur der kolumbianischen Drogenkartellgeschichte. Es ist daher nur verständlich, dass Netflix – der Streamer, der immerhin unter anderem mit «Narcos» groß geworden ist – mit der Serie «Griselda» nun versucht hat, ihr eine angemessene Hommage zu widmen. Mit Sofia Vergara als Hauptdarstellerin schien das Format von Anfang an ein ziemlich vielversprechender Eintrag unter den Neustarts des neuen Serienjahres 2024 zu werden. Schließlich ist sie schon lange bekannt für ihre charismatischen Darstellungen – ein paar Jahre nach «Modern Family» also ein Wechsel ins psychologischere, erzählerisch dichtere Fach?


    Leider kann «Griselda» jedoch all diese Erwartungen nicht nachhaltig erfüllen – und das obwohl Sofia Vergara in ihrer Rolle als Griselda Blanco ziemlich brillant auftritt. Sie verkörpert die skrupellose Drogenbaronin, die gleichzeitig als nimmermüde Familienpatriarchin und rachsüchtige geschundene Ehefrau vorgestellt wird, mit bleibender Überzeugungskraft und Intensität und verleiht dieser Figur damit eine nicht unbeachtliche Tiefe, die man in «Narcos» länger vermisst hat. Ihre Präsenz auf dem Bildschirm ist beeindruckend und trägt entscheidend dazu bei, dass die Serie trotz ihrer erzählerischen Mängel zumindest in gewissen Elementen gefallen kann.


    Leider ist Vergaras herausragende Leistung jedoch das einzige Highlight in einem ansonsten enttäuschenden Format. Das Drehbuch fällt trotz der spannenden Grundsituation und der mitreißenden Epoche der 70er Jahre in Miami sehr uninspiriert aus, während die Handlung – obwohl auf wahren Ereignissen beruhend – ziemlich gezwungen wirkt. Denn anstatt sich auf die komplexen Charaktere und die faszinierende Geschichte von Griselda Blanco zu konzentrieren, verliert sich die Serie allzu schnell in klischeehaften Dialogen und oberflächlichen Handlungsbögen, die der psychologischen Vielschichtigkeit der Hauptfigur nicht gerecht werden. Denn Vergaras Griselda klappert im Prinzip nur dieselben Handlungsversätze ab, die man schon von Walter White kennt: Kontakte mit Dealern knüpfen, trotzdem eine gute Mutter sein und dabei immer weiter in die Unterwelt hineingezogen werden. Das ist schon lange zum Standard in Gaunerserien geworden.


    Gleichzeitig verlässt sich das Format viel zu stark auf eine voyeuristische Darstellung von Gewalt und Drogenkonsum: Obwohl es unvermeidlich ist, dass eine Serie über das Leben einer Drogenbaronin so einige Gewaltszenen enthält, scheint «Griselda» diese oftmals unnötig zu sensationalisieren und zu glorifizieren. Der exzessive Einsatz von Gewalt und der Fokus auf schimmernde Koksnasen im Discolicht von Florida lenken ganz unnötigerweise von der eigentlichen Geschichte ab und tragen wenig zum Verständnis der Figuren oder ihrer Motivationen bei.


    Leider wirken auch die Nebencharaktere in der Serie oft flach und eindimensional – von Griseldas Schwester, bei der sie nach der Flucht aus Kolumbien zunächst unterkommt, bis hin zu ihren Kontaktpersonen in der Unterwelt von Miami. Anstatt eine vielschichtige Darstellung der Menschen um Griselda herum zu liefern, werden sie oft auf stereotype Archetypen reduziert. Dies macht es dem Zuschauer ziemlich schwer, sich langfristig mit den Charakteren zu identifizieren oder mit ihnen mitzufühlen. Trotz der beeindruckenden Performance von Sofia Vergara kann «Griselda» ihr Potenzial deshalb leider nicht ausschöpfen – und wird zur ersten großen Netflix-Enttäuschung 2024.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…auf-den-spuren-von-narcos

    «Dr. Death» geht schnell die Puste aus


    Joshua Jackson, Christian Slater und Alec Baldwin sind ein tolles Dreamteam. Doch die Miniserie wäre als Fernsehfilm noch attraktiver gewesen.


    Bereits im Juli 2021 veröffentlichte der amerikanische Streamingdienst Peacock die Serie «Dr. Death», die von Littleton Road Productions, Escape Artists, Wondery und Universal Content Productions kommt. Obwohl das Format aus der Hand von NBC stammte, schlug einmal mehr Sky Deutschland nicht zu. Stattdessen sicherte sich am Ende der Streamingdienst von RTL die Rechte – deutlich nach dem Start in den Vereinigten Staaten von Amerika.


    Den am 3. April 1971 in Montana geborenen Facharzt für Neurochirurgie, Christopher Duntsch, der im Mittelpunkt der Handlung in dem Peacock-Drama steht, gibt es wirklich. Vor knapp sechs Jahren wurde er aufgrund mehrerer grober Behandlungsfehler, die zu Behinderungen oder gar zum Tod seiner Patienten führte, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Da die Serie also demnach eine wahre Vorlage besitzt, steht nicht unbedingt die Verhaftung von Duntsch im Mittelpunkt.


    Bereits im Jahr 2018 produzierte der Spotify-Zukauf Wondery, der auf lange Audioserien spezialisiert ist, ein zehnteiliges Format. Die erste Staffel von «Dr. Death» hat schon 14 verschiedene ausführende Produzenten, darunter gehören auch die drei Stars der Serie. Fernseh-Insider wissen allerdings auch, wenn zu viele Produzenten mitmischen, dann wird das Ergebnis eher suboptimal. Die Grundgeschichte an sich ist spannend und wird auch zeitweise gut erklärt, doch die Serie bleibt oft im Mittelmaß hängen.


    Die Hauptrolle verkörpert der aus «Dawson’s Creek» und «Fringe» bekannte Schauspieler Joshua Jackson, der aufgrund seines jugendlichen Auftretens auch ohne Double seine jüngere Figur verkörpern kann. Sein schauspielerisches Talent ist großartig, denn er kann Duntsch wirklich gut nachzeichnen. So kann Jackson glaubhaft vermitteln, dass er seinen Patienten stets nur helfen möchte. Auf dem Sofa fragt sich der Zuschauer deshalb, ob er seinen Patienten nicht helfen kann, oder ob er einfach nur ein unfassbar schlechter Arzt ist.


    Alec Baldwin ist der Oberarzt Robert Henderson, der erneut seine Cheffigur glaubhaft vermittelt. Schon bei «30 Rock» nahm man ihm jedes seiner verrückten Worte ab. Bei «Dr. Death» werden allerdings nicht verrückte Ideen geboren, die zu Serien vermarktet werden, sondern Patienten behandelt. Auch das kann Baldwin glaubhaft darstellen. Der dritte im Bunde ist Christian Slater, der seine Rolle als Draufgänger auch erneut bestätigen kann. Das mag für den Zuschauer schön sein, dass die bereits bekannten Rollenfiguren genau besetzt wurden, macht die Figurenzeichnung allerdings auch zum Teil uninteressanter. Schließlich spielen Jackson, Slater und Baldwin die bereits etablierten Rollenbilder immer und immer wieder.


    Leider gehört es auch bei der Serie dazu, dass unzählige Nebenhandlungen eröffnet werden. So ist eine private Party in Robert Hendersons Anwesen ein Schauplatz, bei der Slaters Figur Randall Kirby auftaucht, oder eine Anhörung vor einem Disziplinarausschuss. Mit Hilfe von Duntsch-Schauspieler Joshua Jackson geht es auch noch mal in die Vergangenheit und zeigt den Weg, wie der ehemalige College-Footballspieler an seiner sportlichen Karriere arbeitet. Die Autoren Patrick Macmanus, Ashley Michel Hoban, Evan Wright, Saran Pearson und Co. verfassen durchaus gute Zeilen. Da ist der gefallene Sportler, der einfach nicht überzeugen kann. Also versucht er als Arzt durchzustarten, aber immer wieder macht er peinliche Fehler und stürzt Menschen ins Unglück.


    Doch der Stoff taugt einfach keine acht Folgen, die eine Laufzeit von sechs Stunden haben. Die Szenen sind zeitweise einfach zu lang, es wird oftmals dasselbe wiederholt und schon nach der ersten Stunde ist klar, dass wohl Duntsch ein Pfuscher ist. Das große Staffelgeheimnis ist gar nicht so spektakulär, um damit eine Miniserie zu füllen. Jeder kann die Geschichte des ehemaligen Footballers, der schließlich eine MD-PhB-Ausbildung und schließlich in Tennessee eine Facharztausbildung für Neurochirurgie begann und abschloss, nachlesen.


    «Dr. Death» ging durch die Autoren- und Produzentenhölle, die nur wenige Formate überleben. Peacock ging erst Mitte 2020 an den Start, weshalb die Verantwortlichen des Dienstes froh waren, dass sie überhaupt ein Programm hatten. Doch eigentlich hätte der verantwortliche Produzent reinen Tisch machen, sämtliche Skripte in den Mülleimer werfen und einen Neuanfang anordnen müssen. Ob schließlich mehr als ein Fernsehfilm daraus geworden wäre, ist fraglich. Jedoch ist das Ergebnis, dass Peacock seinen Abonnenten oder Lizenznehmern ablieferte, doch sehr ernüchternd. Der Weg sollte eigentlich das Ziel sein, wenn das Ergebnis schon feststand. Beim Kino-Epos «Titanic» ist schließlich auch niemand überrascht, dass ein Eisberg gerammt wird und das Schiff untergeht. Die Liebes-Geschichte hat das Werk zu einem Erfolg gemacht!


    Einen groben Rechtschreibfehler mußte ich ausmerzen!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…eht-schnell-die-puste-aus

    Johannes Rau war nach Roman Herzog und direkt vor Christian Wulff deutscher Bundespräsident. Wahr oder falsch?


    Falsch. Johannes Rau war von Juli 1999 bis Juni 2004 deutscher Bundespräsident. Vor ihm regierte Roman Herzog, nach ihm Horst Köhler.


    Bayern hat 13,08 Millionen Einwohner und ist damit das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands. Wahr oder falsch?


    Falsch. Das Bundesland mit der höchsten Einwohnerzahl ist Nordrhein-Westfalen mit 17,93 Millionen Einwohnern.


    Eisbären leben in der Polarregion rund um den Südpol. Wahr oder falsch?


    Falsch. Eisbären leben in der Polarregion rund um den Nordpol. In der Region um den Südpol gibt es keine Eisbären.


    Kolibris können rückwärts fliegen. Wahr oder falsch?


    Wahr. Der Kolibri ist der einzige Vogel, der rückwärts fliegen kann.


    Berlin hat mehr Brücken als Venedig. Wahr oder falsch?


    Wahr. Berlin hat 960 Brücken, Venedig dagegen nur 400. Allerdings hat Berlin auch über 3,4 Millionen Einwohner, die sich auf 891,68 km² verteilen. In Venedig leben dagegen nur 260.520 Einwohner auf 414,8 km². Berlin ist also doppelt so groß, die Brücken verteilen sich also auf sehr viel mehr Fläche.


    Korsika ist die größte Mittlmeer-Insel. Wahr oder falsch?

    Falsch. Das politisch zu Frankreich gehörende Korsika ist mit 8.679 km² nur die viertgrößte Mittelmeerinsel. Sizilien ist dagegen mit 25.426 km² die größte Mittelmeerinsel.


    Tokio befindet sich auf der japanischen Insel Honshū. Wahr oder falsch?


    Wahr. Tokio befindet sich auf der größten Insel Japans, Honshū, die auch als Kernland Japans bekannt ist. Die Insel ist 227.960 km² groß, Tokio selbst 622 km² und mit 38 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Metropole der Welt.


    Frankreich ist kleiner als der US-Bundesstaat Texas. Wahr oder falsch?


    Wahr. Frankreich ist zwar flächenmäßig, 543.965 km², das größte und nach Einwohnern (hinter Deutschland) das zweitgrößte Land der Europäischen Union. Texas hat aber 695.621 km² eine größere Fläche. Allerdings hat Frankreich mehr Einwohner: Mit 66.993.000 zu 28.304.596 leben mehr als doppelt so viele Menschen in Frankreich als in Texas.

    «Masters of the Air» Kritik - Es ist nicht alles Gold, was glänzt


    23 Jahre nach «Band of Brothers» und 14 Jahre nach «The Pacific» dürfen die Executive Producer Tom Hanks und Steven Spielberg das langerwartete „Luftpendant“ «Masters of the Air» auf Sendung bringen.


    «Band of Brothers» gehört bis heute zum Besten was das Kriegsgenre sowohl filmisch als auch seriell je hervorgebracht hat. «The Pacific» konnte zwar nie ganz diese Qualitätsstufe erreichen, doch auf sich alleine gestellt ist auch die „Nachfolgeserie“ hervorragend. Es mag zunächst verwundern, dass «Masters of the Air» nun nicht, wie die beiden Vorgänger beim Heimatsender HBO produziert wurde, sondern für den Streamer AppleTV+ auf Sendung geht. Doch beim einem kolportierten Produktionsbudget im Bereich von 200-300 Mio. USD war die Apfelfirma wohl der einzige Partner, der nicht ansatzweise auf die Spardose schauen musste.


    Wenig überraschend wirkt «Masters of the Air» daher auch von Anfang an extrem hochwertig. Von Luftaufnahmen über Bombardements aus Sicht der Piloten, bis zu den aufgebauten Lagern der Eighth Air Force, lässt die visuelle Komponente der Serie, bis auf einige CGI-Ausrutscher keinerlei Wünsche offen. Doch so wichtig der visuelle WOW-Effekt im Jahr 2024 auf sein mag, kann dieser allein noch nichts Exzeptionelles schaffen. Charaktergetriebene Geschichten sind das, was HBO von jeher groß gemacht hat und auch bei «Band of Brothers» der Ausschlag für den bis heute anhaltenden Erfolg der Produktion ist. Doch genau hier mangelt es bei «Masters of the Air» an allen Ecken und Enden. Mit Austin Butler, Barry Keoghan oder Callum Turner wartet die Produktion mit einem Ensemble aus hochtalentierten Schauspielern auf, doch gelingt es zu keiner Zeit diese dem Zuschauer näher zu bringen, sich in diese hineinzuversetzen oder irgendeine Art von Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Ob eine oder mehrere dieser Figuren möglicherweise im Luftkampf abgeschossen wird, scheint geradezu irrelevant und könnte vom Zuschauer recht emotionslos hingenommen werden. Die Figuren sind zu sauber, innerlich wie äußerlich. Butler wirkt etwa mehr wie ein Boyband Mitglied als ein erfahrener Soldat. Perfekte Frisuren und ein paar lockere Sprüche reichen schlicht nicht, um den Figuren der Serie Relevanz und Tiefe zu verschaffen.


    Was bleibt, sind hervorragend inszenierte Luftkämpfe, mit äußerst hohem Realismusgrad. Gerade für geschichtsinteressierte Menschen, die diesen Luftkrieg einmal so realistisch wie möglich betrachten möchten, bietet «Masters of the Air» einen echten Mehrwert, auch wenn sich die Flugszenen von Folge zu Folge immer mehr abnutzen und wiederholen. Die gesamte Erzählung leistet sich dabei keine historischen Freiheiten, sondern geht sehr geschichtsorientiert vor. Was fehlt ist allerdings die Konsequenz, nämlich die unglaubliche teils blindwütige Zerstörung, das Leid und die tausenden Toten, die die Bombardements während des zweiten Weltkriegs verursachten. Ein paar kleinere Explosionen aus der Luft reichen hierfür nicht. Doch würde dies die maximal patriotische Ausrichtung der Serie schmälern.


    «Masters of the Air» ist eine Hochglanzproduktion, die, im Gegensatz zu «Band of Brothers» und mit Abstrichen auch «The Pacific», nicht in Erinnerung bleiben wird. Trotz hervorragender Inszenierung und geschichtlicher Genauigkeit, ist sie in mehrfacher Hinsicht zu sauber und zeigt den Krieg nur aus der Sicht von glänzend-patriotischen Soldatenfiguren, die es verhindern, immersiv in die Geschichte einzutauchen und ein äußerst emotionsloses Fernseherlebnis auf den Bildschirm bringen.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…ht-alles-gold-was-glaenzt

    «UFO Sweden»: Beste Unterhaltung versteckt auf Paramount+


    Acht Jahre nach dem Verschwinden ihres Vaters auf der Suche nach einem unbekannten Flugobjekt wiederholen sich die äußeren Ereignisse des Tages. Für die 16 Jahre alte Denise steht fest: Ihr Vater war kein Irrer, wie allgemein behauptet wird.


    Im Stream von Paramount+ ist still und heimlich ein sehr schöner Sciencefiction-Film aus Schweden aufgetaucht, den vermutlich niemand wirklich bislang auf dem Radar gehabt haben dürfte. «UFO Sweden» ist kein Meisterwerk, das doch in 100 Jahren Aufmerksamkeit erzeugen wird. Er ist auch kein Gamechanger fürs Genre. Er ist ein Film, der 115 Minuten einfach nur unterhalten möchte. Und das gelingt ihm hervorragend.


    1988. Obwohl Uno für gewöhnlich keine seiner Ufo-Sichtungsfahrten ohne seine Tochter Denise unternimmt, lässt er sie an diesem Abend, an dem er der festen Überzeugung ist, dass sie kommen werden, alleine daheim. Sie? Sie! Die Fremden, die Besucher, die, die nicht von dieser Welt sind!


    Acht Jahre später. Aus dem kleinen Mädchen Denise ist ein rebellischer Teenager geworden, der bei einer Pflegefamilie lebt, seit ihr Vater in besagter Nacht vor acht Jahren spurlos verschwunden ist. Seit Unos Verschwinden, heißt es, er sei Anführer einer Ufo-Sekte gewesen, wobei die Betonung auf Sekte liegt. Denise hat gelernt, mit diesen Geschichten zu leben. Vielleicht sind sie ja sogar wahr. Glauben will sie sie nicht, obwohl sich ihr Vater in der Nacht, in der verschwand, schon sehr seltsam wirkte. Er war überdreht, für Argumente gegen sein Vorhaben nicht mehr erreichbar. War das wirklich nur Euphorie? War er in dieser Nacht einfach nur überzeugt davon, sie (wer immer sie sein mögen) verstanden zu haben? Oder hat er in dieser Nacht seinen Verstand verloren?


    Denise genießt unter anderen Jugendlichen Respekt dafür, dass sie ziemlich gut über Computer Bescheid weiß und als Codehackerin so manches Tor für illegale Graffiti-Sprühaktionen an coolen Orten zu öffnen vermag. Das ändert nichts an ihrem Status als Außenseiterin. Nach einer Sprühaktion hat Denise Pech und wird von der Polizei verhaftet. Gleichzeitig hat sie Glück, denn die Polizistin, die sie verhaftet, ist Tomi, eine vergleichsweise junge Beamtin, die Denise in der Nacht, als ihr Vater verschwand, aus ihrer Wohnung geholt hat und seither ein Auge auf Denise wirft. Während Tomi Denise eine Standpauke hält, hört sie im Radio den Wetterbericht – der mit den tatsächlichen Wetterverhältnissen nicht übereinstimmt. Irgendwie scheinen Vorhersage und Realität weit auseinanderzuklaffen, auf dem Punkt genauso wie in der Nacht, als ihr Vater verschwand. Und dann taucht an diesem Tag, wie aus dem Nichts, in einer Scheune ein roter Saab auf. Ach was, er taucht nicht einfach auf, er kracht durch das Dach. Es ist das gleiche Modell wie das, das ihr Vater vor acht Jahren gefahren ist.


    Anhand von Wetterdaten ist es ihrem Vater seinerzeit gelungen, so etwas wie Routen zu berechnen, die sich irgendwann an einem Punkt treffen: Dem Punkt, an dem sie landen (oder an dem man Kontakt mit ihnen aufnimmt, nichts genaues weiß Denise). Ihr Vater ist in dieser Nacht zu genau diesem Punkt gefahren. Wer sagt, dass er diesen Punkt in dieser Nacht nicht erreicht hat und sie in kürze wieder an diesem Punkt erscheinen werden? Denn offenbar geschieht etwas mit dem Wetter, wenn sie (die Fremden) sich ankündigen.


    Denise weiß, dass es Menschen gibt, die sie von ihrer Idee vielleicht überzeugen kann: UFO Sweden! UFO Sweden ist eine in Norrköping ansässige Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, unbekannte Phänomene zu erforschen, die möglicherweise extraterrestrischer Herkunft sind. Ihr Vater war ein Teil von UFO Sweden und sie erinnert sich daran, dass die Freunde ihres Vaters keine „Spinner“ waren, sondern Forscher, die nach strengen Regeln arbeiten und gerade deshalb auch noch nie fündig geworden sind. Jede Sichtung konnten sie bislang erklären. Denises Problem: Das Verschwinden ihres Vaters schlug Wellen und in der Presse wurde aus dem Verein UFO Sweden eine Ufo-Sekte. Man ist dort auf ihren Vater nicht gut zu sprechen, auch, weil er irgendwann nicht mehr den Regeln, sondern lieber seinem Bauchgefühl folgte. Dennoch entschließt sich Denise, den Verein aufzusuchen – um feststellen zu müssen, dass dieser inzwischen von Lennart geführt wird. Lennart war ein Freund ihres Vaters, vielleicht sogar sein bester. Er arbeitete beim staatlichen Wetterinstitut. In der Nacht, in der ihr Vater Uno verschwand, stahl er Lennart statistische Unterlagen, die er für den Beweis seiner Theorie brauchte. Lennart hat daraufhin nicht nur seine Arbeitsstelle, sondern auch sämtliche Reputationen als Wetterforscher verloren. Wenn es einen Menschen gibt, der auf ihren Vater nicht gut zu sprechen sein dürfte, ist dies Lennart. Zu Denises großen Überraschung ist Lennart jedoch bereit, ihrer Theorie nachzugehen.


    In welchem Genre sich «UFO Sweden» genau bewegt, lässt sich gar nicht so wirklich festmachen. Er ist ein Verschwörungsfilm und ein Thriller. Er ist aber auch ein Drama und eine Geschichte über eine Suche. Das Werk verneigt sich vor den X Akten (die natürlich Erwähnung finden, die Handlung spielt schließlich in den 90ern), es ist aber kein Zitatenkino. UFO Sweden findet eine ganz eigene Mischung, um seine Geschichte zu erzählen. Eine jugendliche Protagonistin spricht ein jüngeres Publikum an, ein Kinder- oder Jugendfilm ist «UFO Sweden» aber nicht. Das Team von UFO Sweden bleibt zwar ein bisschen blass – sie werden eher durch Äußerlichkeiten als Nerds definiert, da wäre etwas mehr Figurenzeichnung nicht schlecht gewesen, dafür aber gibt es Lennart. Lennart ist mehr als nur der heimliche Sympathieträger der Geschichte. Lennart ist ganz einfach das, was man einen guten Menschen nennt. Er hilft Denise, weil er ihren Vater verziehen hat. Er ist für sie da, weil sie in dieser emotional aufregenden Zeit einen Freund braucht. Und er hat die Hoffnung nie verloren, dass sein Verein irgendwann wirklich einmal ein Ufo entdecken wird. Lennart ist ein gewissenhafter Systematiker. Er nimmt seine Forschungen ernst. Dazu gehört, alle Daten und Fakten akribisch aufzunehmen und auszuwerten. Denises Auftauchen weckt in ihm jedoch die Hoffnung, dass sie vielleicht doch etwas entdecken. Etwas, das sich auch nach der Auswertung aller Daten und Fakten einfach nicht erklären lassen wird.


    Dass die Handlung zum Ende seiner Spielzeit hin möglicherweise keine hohen Zustimmungsraten unter Physiklehrern erzielen dürfte, sei ihm aufgrund seines hohen Unterhaltungswertes verziehen. Warum Filme wie «UFO Sweden» kaum beworben werden, wenn Streamer (wie in diesem Fall Paramount+) sie ins Programm aufnehmen, wird ein Geheimnis der Streamingdienste bleiben.


    Ein klein wenig mußte ich korrigieren!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…g-versteckt-auf-paramount

    In der Gesamtfläche ist Kanada das zweitgrößte Land nach Russland. Wahr oder falsch? Wahr. Russland verfügt über eine Gesamtfläche von 17.098.242 Quadratkilometern, darauf folgt Kanada mit 9.984.670 Quadratkilometern.


    Der Alligator hat im Tierreich die stärkste Beißkraft. Wahr oder falsch? Falsch. Der Weiße Hai soll das Tier mit der stärksten Beißkraft sein. Mit einer Gewichtskraft von bis zu 1,8 Tonnen beißt er 20 Mal stärker zu als der Mensch. Der Alligator schafft 1,3 Tonnen.


    Alfred Hitchcock ist bekannt dafür, sich in seinen Filmen unter die Statisten gemischt zu haben. Wahr oder falsch? Wahr. Hitchcocks Cameo-Auftritte sind zu einem Markenzeichen seiner Filme geworden. Ursprünglich musste aber ein Mangel an Statisten ausgeglichen werden.


    In 100 Gramm Bananen stecken 8 Gramm Zucker. Wahr oder falsch? Falsch. Es sind sogar 21,4 Gramm Zucker.


    Die Bahamas liegen näher an Florida als Jamaika. Wahr oder falsch? Wahr. In Luftlinien gerechnet sind die Bahamas 505,73 Kilometer von Florida entfernt. Richtung Jamaika sind es 1.143 Kilometer.


    Der zweite Vorname vom Schauspieler Leonardo DiCaprio lautet Wilhelm. Wahr oder falsch? Wahr. Der vollständige Name des Schauspielers mit deutschen Wurzeln ist: Leonardo Wilhelm DiCaprio.















    Quasikristalle


    by Eva Menasse


    von Bories vom Berg


    Superfrau mit Macken


    Die Rezeption des Romans «Quasikristalle» der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse ist ziemlich konträr. Als Chemie-Nobelpreisträger Daniel Shechtman 1982 die aperiodisch angeordneten Kristalle entdeckte, deren Aufbau von der bis dato wissenschaftlich unstrittig als vorgegeben angesehenen, streng symmetrischen Struktur abwich, erntete er zunächst ebenfalls erbitterten Widerspruch. Der Titel des Buches weist auf eine ähnliche Ungeordnetheit hin, auf die Biografie der eher chaotisch veranlagten Protagonistin nämlich, einer gleichwohl toughen Frau, deren turbulentes Leben in dreizehn Kapiteln erzählt wird. Ein Frauenroman also, der dem Thema offensichtlich neue Seiten abgewinnen will.


    In den nur lose zusammenhängenden Kapiteln breitet die Autorin das Leben von Roxane Molin in vielen Facetten vor uns aus, beginnend im Backfischalter in einem Wiener Gymnasium. Es ist ein breites Themenspektrum, das in diesem Roman abgedeckt wird, und es ist denn auch der Tod, dem Xane gleich am Anfang begegnet, als ihre Freundin plötzlich stirbt. Wir erleben sie bei einer Exkursion nach Auschwitz, in einer Fernsehdebatte nach einem Kurzfilm von ihr, in der sie vehement Stellung nimmt gegen den latenten Faschismus in Österreich: Sie habe die verlogene Mozartkugel-Seligkeit gründlich satt. In Berlin, wohin sie erbost umsiedelt, betreibt sie eine alternative Marketing-Agentur, landet in einer Patchwork-Familie mit zwei Stieftöchtern, bekommt nach einer In-vitro-Fertilisation endlich auch selbst ein Kind und durchläuft alle Höhen und Tiefen des Ehelebens. Sie lernt irgendwann einen deutlich älteren Mann kennen, Ankläger des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag, eine rein platonische Beziehung. Natürlich sind auch Seitensprünge Thema in diesem turbulenten Roman, und auch das knallharte Berufsleben in Xanes kreativer Agentur, wo hymnisches Lob und gnadenloser Rausschmiss durch die Chefin sehr nahe beieinander liegen. Seitensprünge, gescheiterte Ehen, Flucht in den Ashram, schwierige Kinder, Drogenprobleme, Seniorenheim, Pflegemissstand, Sterbehilfe, in Eva Menasses Themenspektrum bleibt kaum ein Phänomen der Jetztzeit ausgespart, von dem Frauen tangiert sind. Sogar Xanes kühner Plan, als Großmutter zurück nach Wien zu gehen und mit dem Rest ihres Lebens in ihrer Heimatstadt noch mal etwas ganz Neues zu wagen, wird am Ende dezent angedeutet.


    Angedeutet wird auch Vieles sonst in diesem Roman, die einzelnen Kapitel lassen jedenfalls reichlich Leerraum für eigene Phantasien des Lesers bei dieser großangelegten Suche nach Identität. Die Frau wird als kleines Mädchen, Pubertierende, Freundin, Ehefrau, Mutter, Großmutter, Geliebte, Kameradin, Künstlerin, Hochbegabte, Mitarbeiterin, Chefin und Ärztin gezeigt. Was ist wahr an dem Bild, das wir von uns haben? Mit feinem Gespür für psychische Befindlichkeiten wird hier stimmig ein Panorama heutiger Weiblichkeit aufgezeigt, wie es nur eine weibliche Autorin vermag, aus einer eindeutig femininen Perspektive also. Das wird nicht zuletzt beim Thema Sex deutlich, das hier äußerst diskret umschifft wird, mithin also auch hierbei nur dezente Andeutungen, – was das Ganze etwas betulich wirken lässt, denn auch das gehört nun mal zum Frau-Sein dazu.


    Das Erzählte spielt sich weitgehend in einem gehobenen Großstadt-Milieu ab. Eva Menasses Sprache ist elegant, leicht lesbar und überrascht zuweilen mit gekonnten Wortgebilden wie der «halbjüdischen Doppelhelix». Das den Verknüpfungsmustern der «Quasikristalle» ähnelnde narrativem Konzept mit seinen selbständigen, in sich abgeschlossen Kapiteln stellt für den Leser allerdings eine Hürde dar, er findet keinen Erzählfaden, sondern muss die Puzzleteile selbst zusammensetzen. Teilweise entsteht so zuweilen sogar ein sich widersprechendes Bild der Protagonistin, deren Identität zu ergründen, deren Charakter offenzulegen ja die Intention der Autorin gewesen sein dürfte. Ein Manko sicherlich, aber lesenswert ist dieser Roman allemal!


    Fazit: lesenswert


    Quelle: https://literaturzeitschrift.de/book-review/quasikristalle/

    Zurück in die Zukunft


    Der Jugendliche Marty McFly lebt im Jahr 1985 in seiner kalifornischen Heimatstadt Hill Valley zusammen mit seinen Geschwistern und seinen Eltern George und Lorraine. George ist ein unsicherer Mann, der von seinem Vorgesetzten Biff unterdrückt wird.


    Marty trifft sich mit dem befreundeten Wissenschaftler Dr. Brown, der ihm eine in einen DeLorean-Sportwagen eingebaute Zeitmaschine vorführt. Die für das Zeitreisen nötige Energie liefert ein mit Plutonium betriebener Kernreaktor. Dr. Brown hatte libysche Terroristen um das Plutonium betrogen. Diese haben den Betrug inzwischen bemerkt und erschießen Dr. Brown. Als sie sich auch gegen Marty wenden, flieht dieser und aktiviert versehentlich die Zeitmaschine, die ihn in das Jahr 1955 bringt. Dr. Brown hatte zuvor die Zeitmaschine zu Demonstrationszwecken auf den 5. November 1955 eingestellt, da er genau an diesem Tag die richtige Idee für die Erfindung der Zeitmaschine gehabt hatte.


    In der Vergangenheit trifft Marty auf seinen Vater George sowie auf Biff, der seinen Vater auch im Jahr 1955 unterdrückt und mobbt. Marty rettet George vor einem herannahenden Auto und wird selbst angefahren. Aufgrund des Eingreifens von Marty wird er nun an Georges Stelle in das Haus seiner Mutter Lorraine gebracht, wo diese sich um ihn kümmert und sich in ihn verliebt. Damit gerät auch Martys Existenz in Gefahr.


    Marty sucht den Dr. Brown des Jahres 1955 auf und überzeugt ihn davon, dass er aus der Zukunft kommt und mit einer von ihm gefertigten Zeitmaschine hergereist ist. Dr. Brown erklärt sich bereit, Marty bei seiner Rückkehr ins Jahr 1985 zu helfen. Das Plutonium der Zeitmaschine ist verbraucht und kann im Jahr 1955 nicht beschafft werden. Marty weiß zufällig, dass am folgenden Samstag um 22:04 Uhr ein Blitz in das Rathaus von Hill Valley einschlagen wird. Dessen Energie soll genutzt werden, die Rückreise ins Jahr 1985 zu ermöglichen.


    Vor seiner Rückkehr muss Marty jedoch noch seine Eltern dazu bringen, sich ineinander zu verlieben. Dieses Vorhaben stellt sich als schwierig heraus, da George ein schüchterner Außenseiter ist. Von Lorraine erfährt Marty, dass diese eine Vorliebe für starke Männer hat, die eine Frau beschützen können.


    Marty lässt sich daher von Lorraine zu einer Tanzveranstaltung der Schule einladen, plant allerdings, sie zu belästigen, um George die Möglichkeit zu bieten, sie vor ihm zu retten und als Held dazustehen. Der Plan misslingt, da Biffs Freunde Marty in den Kofferraum des Autos der auftretenden Musiker einsperren und Biff seinerseits Lorraine im Auto belästigt. Wie ursprünglich vereinbart, kommt George hinzu, um Lorraine zu retten. Zunächst verblüfft darüber, dass Lorraine nicht wie geplant von Marty bedrängt wird, schlägt er Biff nieder. Lorraine ist begeistert und verliebt sich in George. Durch ihren ersten Kuss während des Tanzballes wird Martys Existenz gesichert.


    Marty übergibt Dr. Brown einen verschlossenen Brief, der ihn vor seiner Erschießung 1985 warnen soll. Brown weigert sich, ihn zu lesen und zerreißt ihn aus Angst vor Konsequenzen „für das Raum-Zeit-Kontinuum“.


    Es gelingt Dr. Brown, die Energie des Blitzes im richtigen Moment in die Zeitmaschine zu leiten, was Marty ermöglicht, in das Jahr 1985 zurückzukehren. Der Ankunftsort heißt jetzt allerdings „Lone Pine Mall“ statt „Twin Pines Mall“, da Marty bei der Ankunft im Jahr 1955 eine der beiden Kiefern des Farmers Peabody umgefahren hatte. Obwohl Marty den Rückkehrzeitpunkt auf ein paar Minuten früher eingestellt hatte, kann er erneut nicht verhindern, dass die Terroristen auf Dr. Brown schießen. Der hatte jedoch inzwischen Martys Brief zusammengeklebt und doch gelesen und überlebt den Anschlag jetzt dank einer schusssicheren Weste. Er macht sich mit der Zeitmaschine dreißig Jahre in die Zukunft auf, um die Zeit dort zu erforschen.


    Durch Martys Einfluss auf die Vergangenheit hat es sein Vater im Jahr 1985 zu einem selbstbewussten und erfolgreichen Buchautor gebracht, und aus Biff wurde ein unterwürfiger Autopflege-Dienstleister.


    Zum Abschluss erscheint Dr. Brown mit der weiterentwickelten Zeitmaschine aus der Zukunft und fordert Marty und dessen Freundin auf, zusammen mit ihm dorthin zu reisen, da man ihren Kindern helfen müsse.


    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/…Cck_in_die_Zukunft_(Film)


    Pulp Fiction


    Dieser Film machte Quentin Tarantino zum Starregisseur, und er blieb es (trotz vielbeachtetem Vorgänger "Reservoir Dogs" (1992) und umstrittenem Nachfolger "Jackie Brown"(1997)) bisher wegen "Pulp Fiction". Die Hälfte aller Gangsterkomödien der Neunziger Jahre wäre ohne diesen Film wahrscheinlich nicht entstanden, und doch konnte keine von ihnen dem Vorbild das Wasser reichen. Grotesk und ruppig, komplex und abwechslungsreich war "Pulp Fiction" 1994 ein Geniestreich, eine Adrenalinspritze ins Herz des Unterhaltungskinos und mehr als das...


    In vier zeitlich gegeneinander verschobenen Episoden schildert "Pulp Fiction" vier Tage im Halbweltmilieu von Los Angeles. Die chronologische Abfolge der Handlung beginnt am


    1. Tag mit der kaltblütigen Ermordung von vier jungen Männern durch die beiden Berufsgangster Jules und Vincent (Samuel L. Jackson und John Travolta), gefolgt von einer unter Leitung des "Wolf"(Harvey Keitel) durchgeführten "Reinigung" von Auto und Personal, einem Überfall in einem Highwayrestaurant, ausgeführt von Kleingangsterpärchen Yolanda (Amanda Plummer), genannt Honeybunny und Pumpkin (Tim Roth), daran anschließend der erste Auftritt von Butch (Bruce Willis), dem Boxer. Dieser hat eine Unterredung mit Marsellus Wallace (Ving Rhames), dem Gangsterboss, welcher ihm dringend "empfiehlt", seinen nächsten Kampf zu verlieren und sich hinterher in den Ruhestand zu begeben.


    2. Tag: Vincent besorgt sich bei Edel-Dealer Lance (Eric Stoltz) Heroin, setzt sich einen Schuss, bevor er Mia Wallace (Uma Thurman), die Frau des Boss, auftragsgemäß zum Tanz ausführt, sie sein Heroin mit Kokain verwechselt und beinahe an einer Überdosis stirbt.


    3. Tag: Boxer Butch gewinnt seinen Boxkampf und flieht zu seiner Freundin (Maria de Medeiros) in ein Motel. Als er am


    4. Tag seine Armbanduhr, ein (groß-) väterliches Erbstück, aus seiner Wohnung holt, trifft er den auf ihn angesetzten "Hit-Man" Vega, den er erschießt. Im Auto sieht ihn Boss Wallace, beide liefern sich einen blutigen Kampf, der sie in eine sinistre Pfandleihe treibt, wo die Handlung einem kruden Ende entgegensteuert.


    Die geniale Frechheit von "Pulp Fiction" ist, was geschieht, aber auch, wie es geschieht. Das liegt nicht zuletzt an der brillanten Spiellaune der bis in kleinste Nebenrollen hochkarätigen Schauspieler-Crew. Man hat einen Bruce Willis kaum so selbstironisch und gleichzeitig so ideal in einer Rolle gesehen, wie in der des einfältigen Boxers Butch Coolidge. John Travolta IST der eitle, genusssüchtige Vincent Vega. Er ist nachvollziehbar stoned vom Heroin, beim Tanz obendrein eine Travolta-Parodie, verknallt in Uma Thurman, die ihn wiederum nicht von der Bettkante stubsen würde, wären da nicht Gatte und Luxus. Und Samuel L. Jackson IST der "bad motherfucker" Jules Winnfield, der böse guckt, wie der (un-) gerechte Zorn Gottes. Offenbar ist er durchs Fernsehen sozialisiert und christlich erzogen, weshalb er auch im Gegensatz zum atheistisch-hedonistischen Vince einen göttlichen Fingerzeig von einem Zufall unterscheiden kann - für ihn Anlass, seinen Beruf aufzugeben und fortan wie "Kane" aus der Fernsehserie "Kung Fu", durch die Lande wandeln zu wollen, um "Gutes" zu tun.


    Quelle: http://www.filmrezension.de/filme/pulp_fiction.shtml

    Höchste Zeit Rechtsradikalismus zu stoppen

    Oh, man, zum Davonlaufen, zum Haare ausreißen, obwohl es mit Fluchen so gar nicht getan sein mag. Stellen wir uns doch endlich der Realität, die nicht zufällig gerade jetzt sich uns offenbart, sie schlummert die ganze Zeit vor sich hin, in den Köpfen derjenigen, die heute ohne mit der Wimper zu zucken rechtsradikales Gesocks wählen, von Trump bis Orban, von Höcke bis Le Pen. Verwunderlich? Keineswegs.


    Was in Nachkriegsjahren versäumt wurde, die Nazis mit Stumpf und Stil zu verbannen, sie nie wieder gewähren zu lassen, das rächt sich jetzt hierzulande. Während nonchalant die KPD verboten wurde, tun sich Regierungen und die Justiz schwer, Naziparteien zu stoppen. Ein Unding! Mit Blick übern Teich wird es noch haariger. Dort kann ein ehemaliger Präsident, der mithilfe des Kreml mal für vier Jahre im Weißen Haus saß, bis jetzt von einer gestohlenen Wahl jammern, trotz etlicher Prozesse und vor allem dem Sturm aufs Kapitol ungeschoren gar Wahlkampftiraden vor Gericht loslassen, er wird höchstwahrscheinlich erneut gewählt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wild West Manier par excellence!


    Weiter lesen unter: https://quergedachtesblog.word…delt-es-sich-unverhohlen/

    «The Winter King» – Wenn die Artussage zu einer Travestie verkommt


    «The Last Kingdom»-Fans dürften begeistert gewesen sein als kurz nach Ende der Erfolgsserie eine weitere Buchreihe Bernard Cornwells adaptiert wurde, doch die Ernüchterung folgt hier ohne Umschweife.


    Wie das erste Buch von Cornwells Artustrilogie, heißt die neue Serie «The Winter King» und es tritt auch ein Mann namens Arthur in Erscheinung. Hier enden allerdings bereits so ziemlich die Gemeinsamkeiten zwischen Buchreihe und Verfilmung. Während die Macher von «The Last Kingdom» es noch schafften aus eingeschränkten Mitteln stets das bestmögliche herauszuholen und die Serie größer und lebendiger wirken zu lassen, als sie es letztlich war, ist «The Winter King» das genaue Gegenteil hiervon. Alles wirkt klein und leblos, die Landschaften karg, die Burgen sind Ruinen, gefühlt leben keine 50 Menschen in einem sogenannten Königreich und die Protagonisten schaffen es aus einem schwachen Drehbuch, ein noch schwächeres zu machen.


    Der kleine, schmächtige Iain De Caestecker, der Fernsehzuschauern am besten als Computernerd aus «Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.» bekannt sein dürfte, spielt die ikonische Figur des Arthur Pendragon und versprüht dabei das Charisma eines ausgequetschten Mozzarella-Käses. Unterstützt wird er unter anderem von Ellie James als Nimue, deren schauspielerische Darbietung über depressives Dreinschauen nicht hinausgeht und Stuart Campbell als Derfel, mit einer geradezu lächerlich anmutenden Perücke, die ihn unterstützt durch seine etwas debile Mimik mehr zum Dorftrottel als zum Helden macht. Hohe Wellen hat auch die Entscheidung geschlagen, die Figur des Merlins mit dem schwarzen Nathaniel Martello-White zu besetzen. Doch die Relevanz der Hautfarbe der Figur rückt aufgrund dessen gelangweilten Anti-Schauspiels so sehr in den Hintergrund, dass selbst die Autoren der Serie scheinbar kurzerhand entschieden die Figur auf ausgiebige Off-Screen-Reisen zu schicken. Ins Bild passt hierzu auch das Casting von Jordan Alexandra als Guinevere, bei der die Autoren offensichtlich nachträglich versuchten sie „weißer“ wirken zu lassen. Mit blonder Perücke, die wie die meisten anderen Kostüme der Serie scheinbar der Resterampe des lokalen Karnevalsvereins entstammt und aufhellendem Makeup, hat sich hier niemand einen Gefallen getan.


    Am problematischsten ist allerdings das Zusammenspiel all dieser Schauspieler, die als Ensemble keinerlei Chemie untereinander verspüren lassen und ohne Charisma ihre Dialogzeilen abhandeln. Hineingeworfen in eine leblose Welt, sind es lediglich die Feindbilder, die hier noch als positiver Lichtblick angesehen werden können. Simon Merrells etwa als Bösewicht Gundleus stiehlt dem übrigen Cast in jeder seiner Szenen mit Leichtigkeit das Rampenlicht.


    Schwaches Setdesign, lustlose Schauspieler und eine verwässerte Geschichte machen «The Winter King» zu einer maximalen Enttäuschung, nicht nur für Buchfans von Bernard Cornwell, die hier nach «The Last Kingdom» große Vorfreude verspürt haben dürften. «The Winter King» ist abermals ein mahnendes Beispiel an überhebliche Fernsehautoren, die bei ihren Adaptionen das Quellmaterial mit Füßen treten.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…-einer-travestie-verkommt

    «Raya und der letzte Drache»: Ethnische Vielfalt


    Der Film erzählt die epische Geschichte von Raya, einer mutigen Kriegerin, die auf einer abenteuerlichen Reise durch das mystische Land Kumandra geht, um den letzten lebenden Drachen zu finden und ihre Heimat vor einer dunklen Bedrohung zu retten.


    Disneys allererste Märchenprinzessin war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz. Die Rede ist natürlich von «Schneewittchen und die sieben Zwerge» aus dem Jahre 1937. Ausschließlich weiß wie Schnee bleiben die nachfolgenden Prinzessinnen von «Cinderella» (1950) über «Dornröschen» (1959) bis hin zu «Arielle, die Meerjungfrau» (1989) und Belle aus «Die Schöne und das Biest» (1991). Mit der aus dem arabischen Raum stammenden Jasmin aus «Aladdin» (1992) kam die erste ‚farbige‘ Disney-Prinzessin auf die Leinwand, gefolgt von der amerikanischen Ureinwohnerin «Pocahontas» (1995) und der Asiatin «Mulan» (1998).


    Erst 72 Jahre nach «Schneewittchen» wurde mit Tiana aus «Küss den Frosch» (2009) die erste afroamerikanische Disney-Prinzessin präsentiert. Damit hatte man endlich auch beim Micky-Maus-Konzern kapiert, dass man mit ethnischer Diversität rund um den Erdball noch mehr Menschen ansprechen kann. Kleine Mädchen lieben Disney, und es ist ihnen völlig egal, ob die Hautfarben ihrer Heldinnen so weiß wie Schnee, so rot wie Blut oder so schwarz wie Ebenholz sind. Nach Anna und Elsa aus «Die Eiskönigin – Völlig unverfroren» (2013) und der Polynesierin «Vaiana» (2016) ist jetzt mal wieder eine Asiatin dran. Sie heißt Raya und macht sich auf die Suche nach dem letzten Drachen. Wie eine schutzbedürftige Prinzessin früherer Tage wirkt sie aber nicht mehr. Eher wie ein modernes Mädchen, das sich aber nicht mehr als Mann verkleiden muss, sondern sofort klarstellt, wer hier die Hosen anhat.


    Ein Juwel, geschaffen, sie alle zu retten


    Schon ihr Vater war der Beschützer eines Artefakts, das von den Drachen übriggeblieben ist, mit denen die Menschen vor 500 Jahren im Land Kumandra noch Seite an Seite friedlich zusammenlebten. Damals tauchten böse Mächte namens Druun auf, die nur bezwungen werden konnten, wenn sich die fliegenden Fabelwesen für die menschlichen Geschöpfe opfern würden. Danach zerfiel Kumandra in fünf verfeindete Fürstentümer. Als der magische Drachenstein zerspringt, kehren die gruseligen Druun zurück, die Menschen zu Stein verwandeln.


    So auch Rayas Vater, weshalb sich die Prinzessin allein auf den Weg machen muss, Sisu zu finden, der letzte noch lebende Drache, der die zerstrittenen Reiche vereinen und die bösen Geister wieder vertreiben kann. Nur er ist eigentlich eine sie, die sich mit neuer Lebenskraft ausgestattet sogar die Gestalt einer Frau annehmen kann. Und dann ist da noch Rayas Rivalin Namaari, die Sisu nur für die Rettung ihres Stammes gewinnen will. Die anderen vier Fürstentümer sind ihr völlig egal. Aber so läuft das nicht.


    Im Reich der Magie


    Ganz gewiss darf man sich mit «Raya und der letzte Drache» wieder auf ein technisch perfekt inszeniertes Animationsabenteuer freuen, dass uns mit Farbenpracht und Frohsinn den Alltag vergessen lässt. Ein visuelles Feuerwerk mit einer starken Heldin, einer frechen Drachen-Dame und allerlei lustigem Getier am Wegesrand. Nur was die Handlung angeht, verlassen sich die die beiden Hauptregisseure Don Hall und Carlos López Estrada zu sehr auf die für Disney gewohnte Erfolgsformel. Nebenfiguren müssen vor allem albern und frech, die Botschaft selbstverständlich und universell und die Actionmomente übertrieben und temporeich sein.


    Ja, das funktioniert wirklich gut, aber mit «Zoomania» (2016), «Chaos im Netz» (2018) und vor allem mit den Pixar-Koproduktionen «Alles steht Kopf» (2015) und «Soul» (2020) wurde bei Disney mit schon mal weit mehr gewagt. Klar ist es erfreulich, dass Raya die Dinge mit Schwert und Selbstbewusstsein selbst in die Hand nimmt und damit sowohl Mädchen als auch Jungs ein Vorbild ist, aber wirklich neu ist das längst nicht mehr. Immerhin wird uns mit Sisu eine neue Art von Drachen vorgestellt. Reptilienartig aussehende Urtiere hat man seit «Harry Potter», «Der Hobbit» oder «Drachenzähmen leicht gemacht» serienmäßig schon allzu oft gesehen. Sisu ist flauschig, sanft-blickend und irgendwie poppiger. Dazu Wuschelhaare, schlangenförmiger Körper und ein Horn auf der Stirn – genau das Richtige zum Liebhaben, um als adaptiertes Kuscheltier im Kinderbett zu landen.


    Money Makes the Micky Mouse Go Round


    Mit Merchandising ist bekanntlich sogar mehr Geld zu machen als mit dem Film an sich. Aber natürlich braucht es immer wieder neue Filme, um das Geschäft mit Spielzeugpuppen, Tassen und Tinnef am Laufen zu halten. Darin mag auch begründet sein, warum es Disney gar nicht schwerfällt, eigentlich fürs Kino produzierte Filme in der Pandemie bei der hauseigenen Streaming-Plattform Disney+ zu platzieren. Merchandising-Artikel müssen ans Kind gebracht werden, bevor es zu alt dafür wird. Nach der Realversion von «Mulan» und Pixars Meisterwerk «Soul» wird nun auch «Raya und der letzte Drache» in platte Form gebracht. Also kein 3-D, wie es im Kino für Animationsfilme schon Standard geworden ist. Der große Sound dürfte durch die häusliche Stereoanlage auch nicht so richtig durchdringen.


    Fazit: Raya ist nach Mulan die zweite asiatische Disney-Prinzessin. Ein modernes Mädchen mit Vorbildfunktion in einem farbenprächtigen Animationsfilm, allerdings mit schwächelndem Plot.


    Hier mußte ich den Rotstift ansetzen!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…drache-ethnische-vielfalt

    Sie können im Schlaf niesen. Wahr oder falsch?  Falsch. Wenn Sie sich im REM-Schlaf befinden, sind auch die Nerven, die Ihnen beim Niesen helfen, in Ruhe.


    Ihre Nase produziert täglich fast einen Liter Schleim. Wahr oder falsch?   Wahr.


    Ist es möglich, dass heisses Wasser schneller gefriert als kaltes? Wahr oder falsch?   Wahr. Das Phänomen ist unter dem Namen Mpemba-Effekt bekannt. Allerdings ist noch immer nicht ganz geklärt, wieso heisses Wasser schneller gefriert als kaltes. Ein Erklärungsversuch besagt, dass die Menge an heissem Wasser aufgrund der Verdunstung schneller kleiner wird und deshalb auch schneller gefriert.


    Es war noch nie eine Frau auf dem Mond. Wahr oder falsch?  Wahr. Es war tatsächlich noch nie eine Frau auf dem Mond. Die Russin Valentina Tereschkowa war im Jahr 1963 die erste Frau, die ins All flog. Dabei umkreiste sie die Erde 48 Mal und war fast drei Tage im Weltraum.


    Der After von Kühen hat keinen Schliessmuskel. Fallen sie ins Wasser, laufen sie voll und ertrinken deshalb. Wahr oder falsch?  Falsch. Quatsch! Hast du den Seich wirklich geglaubt?


    Haiti und das Fürstentum Liechtenstein hatten bis 1936 die gleichen Landesflaggen. Wahr oder falsch?  Wahr. Haiti und das Fürstentum Liechtenstein hatten bis zu den Olympischen Sommerspielen 1936 dieselben Flaggen. Nachdem dies bemerkt wurde, erhielt die liechtensteinische Flagge zur Unterscheidung einen Fürstenhut.


    Das Quaken von Enten hat kein Echo. Wahr oder falsch? Falsch. Der Wissenschaftler Trevor Cox hat sich allerdings dem überall herumgeisternden Mythos angenommen. Er führt diese Falschinformation darauf zurück, dass das Quaken von Enten einerseits sehr leise ist und andererseits nicht abrupt aufhört und deshalb mit dem Echo verschmilzt.


    Mozart hat ein Lied geschrieben, das den Titel «Leck mich im Arsch» trägt. Wahr oder falsch? Wahr. Der sechsstimmige Kanon wurde nach Mozarts Tod mit dem Text «Lasst uns froh sein» veröffentlicht. Erst 1991 fand man in der Musikbibliothek der Harvard University das Original, welches höchstwahrscheinlich aus Mozarts Feder stammt. Dieses trägt den Titel «Leck mich im Arsch».

    «Neue Geschichten vom Pumuckl» - Kritik: Ein gelungenes Nostalgiefest


    Mit KI-Stimme und ganz viel Liebe zum Detail wird eine der bekanntesten Kinderserien aus den 70er und 80er Jahren neu zum Leben erweckt.

    Alles was irgendeinmal erfolgreich war, kommt irgendwann wieder. Gerade im Bereich Film und Fernsehen ist dies allerdings in den wenigsten Fällen ein Grund zum Jubeln. Allzu häufig wird lediglich versucht, aus großen Marken Kapital zu schlagen, ohne auch nur ansatzweise replizieren zu können, was den Erfolg dieser damaligen Herzblutproduktionen ausmachte. Angefangen bei unliebsamen 3D-Animationen, die zwar wie bei «Die Biene Maja» oder «Wickie und die starken Männer» irgendwie an die Originalfiguren erinnern, aber letztlich nur wie schwache Imitate des Originals ohne Seele wirken.


    «Neue Geschichten vom Pumuckl» bildet hier eine der ganz seltenen Ausnahmen. Von der originalen Titelmusik, über den detailgetreuen Wiederaufbau der alten Werkstatt bis zur bayrischen Herzlichkeit der agierenden Figuren wirkt diese neue Serie nie wie ein Revival, sondern kann als echte Fortsetzung anerkannt wirken, die nach einer über 30-Jährigen Erzählpause schlicht weitererzählt wird. Der Titel der Serie könnte daher nicht treffender sein, die Geschichten sind neu, der kleine Kobold Pumuckl hingegen ist zeitlos. Er sieht ohne lästige, neuartige 3D-Animation nicht nur so aus, wie ihn Fans des Originals in wohliger Erinnerung haben, dank moderner Computertechnologie klingt der kleine Störenfried auch genauso wie damals. Die unverkennbare Stimme von Hans Clarin konnte mithilfe künstlicher Intelligenz zu neuem Leben erweckt werden, was überaus authentisch gelungen ist.


    Alles also ganz beim Alten? Nicht ganz, denn den Meister Eder, der beim Original noch prominent zusammen mit seinem Kobold im Titel erwähnt wurde, der ist eben nicht eins zu eins ersetzbar. Der etwas füllige, gutherzige Schreinermeister in Latzhose prägte das Bild dieser Zunft wie kein anderer. Mit Stemmeisen und Hammer in der Hand, wurde er über Generationen zum Archetyp des alten, erfahrenen Schreiners. Gustl Bayrhammer war als Meister Eder der eine Teil des Erfolgs des Originals, doch diese großen Schuhe müssen jetzt von Florian Brückner gefüllt werden, der als Neffe des Altmeisters die Werkstatt übernimmt. Mit der Figur des Florian Eder setzt sich die Serie damit auch am ehesten vom Original ab, denn die Ruhe, Gelassenheit und Weisheit der altbekannten Figur kann und soll hier gar nicht repliziert werden. Doch der Wechsel zu einem jüngeren Protagonisten gelingt trotzdem, denn die Figur tritt grundsympathisch auf und bringt durch seine vergleichsweise Unerfahrenheit auch neuen Wind in die Serie.


    Hans Clarin und Gustl Bayrhammer dürften stolz, von wo auch immer sie jetzt zuschauen, auf diese neue und gleichzeitig auch alte Pumucklserie hinabblicken. Selten wurde mit so viele Liebe und Hingabe zum Detail seitens der Verantwortlichen gearbeitet und letztlich etwas geschaffen, was Generationen vor den Fernsehgeräten zusammenbringen und gleichermaßen Freude bereiten dürfte. Chapeau!


    Hierbei mußte ich den Rotstift ansetzen und korrigieren!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…-gelungenes-nostalgiefest

    Ein schöner Familienfilm: «Luck»

    Nachdem er bei Pixar gearbeitet hatte, drehte John Lasseter einen Animationsfilm für Apple.


    An neuen Animationsfilmen arbeitet Skydance Animation seit mehreren Jahren. Dafür hat man sich unter anderem mit John Lasseter zusammengetan, der im Zuge der Metoo-Bewegung aus dem Disney-Konglomerat gedrängt wurde. Für den erfahrenen Animationsexperten nicht unbedingt die schlechteste Option, denn Pixar steckt seit dem Tod von Steve Jobs vor über zwölf Jahren in einem kreativen Tief. Fortsetzungen und Neuentwicklungen können das Niveau von «Wall-E» und «Oben» nicht halten.


    Die elternlose Sam, die mit Erreichen der Volljährigkeit aus dem Kinderheim ausziehen muss, steht im Mittelpunkt des Animationsfilms «Luck». Behördliche Auflagen machen ihr einen Strich durch die Rechnung, so dass sie mit ihrer Mitbewohnerin Hazel noch ein paar Tage im Heim bleiben darf. Wie alt Hazel ist, wird nicht gesagt. Sie kann aber höchstens zehn bis zwölf Jahre alt sein.


    Schon zu Beginn der Geschichte gibt es zahlreiche Drehbuchschwächen, die aber nicht alle so sehr ins Gewicht fallen. Das Werk von Jonathan Aibel, Glenn Berger und Kiel Murray lässt völlig außer Acht, dass Sam eigentlich Geburtstag hat. Doch sie bekommt keine Geschenke, sondern spielt nur mit Hazel. In ihrer neuen Wohnung, die sich Sam nur mit einem Job oder einem Studium leisten kann, geht alles schief. Schließlich ist die junge Amerikanerin in New York City vom Pech verfolgt.


    In einem Stadtteil der Riesenmetropole verliert sie ihren Schlüssel, der durch einen Gullydeckel in der Kanalisation landet. Die zuständige Dame vom Amt hat deshalb einen zweiten Schlüsselbund dabei - man kennt Sams Tollpatschigkeit ja schon. Später verschläft Sam, schließt sich im Badezimmer ein, das Toastbrot landet an der Wand und dem Fahrradreifen geht die Luft aus. Die Luftpumpe platzt, aber Sam weiß sich zu helfen. «Luck» kann die Missgeschicke gerade noch stoppen, bevor der Skydance-Film ins Nervige abrutscht. New York City ist schön animiert, aber Details und weitere Charaktere werden nur spärlich dargestellt. Hier wurde an den letzten zehn Prozent gespart, die viele Pixar-Filme wie «Ratatouille» so einzigartig machen.


    Nach einer enttäuschenden Nacht füttert Sam vor einem Restaurant einen Kater und findet dabei einen Glückspfennig. Mit Hilfe dieser Münze kann sie alles meistern, was für die jungen Zuschauer natürlich so oft wiederholt wird, dass auch das kleinste Kind den Sinn dieses Edelmetalls verstanden hat. Für Erwachsene ist das vielleicht etwas zu viel des Guten, aber «Luck» ist als Familienfilm konzipiert.


    Im weiteren Verlauf spült Sam den Penny versehentlich hinunter und trifft wieder auf den Kater Bob, für den eine Welt zusammenbricht. Schließlich jagt sie ihn und fliegt mit einem Zeitreisestrahl, der auf dem Boden erscheint, in eine phänomenale Welt. Im Land des Glücks passieren die tollsten Dinge. Sam und Bob machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Penny. Die beiden wollen mit dem Penny dafür sorgen, dass Hazel eine Adoptivfamilie bekommt. Bob wiederum braucht das Metallstück, um bei den Kobolden nicht aufzufallen. Die Anführerin der Kobolde, der Captain, wird wunderbar von Whoopi Goldberg gespielt.


    «Luck» besticht durch tolle Animationen, die vor allem in der Glückswelt der Kobolde gut zur Geltung kommen. Die Charaktere sind zwar manchmal etwas generisch, aber die Produktion bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau. Die Handlung ist durchaus anspruchsvoll und könnte junge Zuschauer überfordern. Denn es werden nicht nur viele verschiedene Charaktere eingeführt, sondern auch viele Geschichten miteinander vermischt. Eine Liebesgeschichte zwischen einem weiblichen Drachen und einem Einhorn, eine Bande von Glücks- und Unglücksbringern, das Gleichgewicht zwischen den beiden Kräften und die Geschichte um die Adoption von Hazel.


    Das führt immer wieder dazu, dass die 105-minütige Produktion aus dem Hause Skydance nicht so recht zünden will. Auch die Naivität von Sam fällt durchaus negativ auf, wenn sie zum Beispiel das Unglück beseitigen will und dabei einen Betriebsunfall unermesslichen Ausmaßes verursacht. Jeder Zuschauer hat das Unheil kommen sehen. Auch der von Jane Fonda gespielte Drache Babe bekommt in den letzten Minuten des Films noch eine Gehirnwäsche verpasst, so dass alles noch einmal auf dem Spiel steht. Warum das so ist, lässt «Luck» allerdings offen.


    Trotz aller negativen Punkte ist «Luck» ein sehr netter und einigermaßen gut erzählter Animationsfilm. Das Problem solcher Filme ist die große Erwartungshaltung, die Pixar vor 15 Jahren aufgebaut hat und die das Studio selbst nicht mehr einlösen kann. «Luck» ist kein Blockbuster, aber gute Unterhaltung.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…choener-familienfilm-luck

    Im Gegensatz zu uns Menschen wachsen die Schneidezähne eines Bibers während seinem ganzen Leben. Eine weitere Besonderheit seiner Zähne ist ihre Zusammensetzung. Die Vorderseite der Schneidezähne ist verstärkt mit Eisen und Eisenverbindungen, weshalb sie oft orange erscheinen.


    Wahr oder falsch?  Wahr - Diese Verstärkung mit Eisen hat zwei Funktionen: Zum einen wird so der Zahn härter und er nutzt sich nicht so schnell ab, wenn ein Biber viel Nagearbeit leistet. Andererseits findet man die Eisenverbindungen nur an der Vorderseite der Schneidezähne und nicht an deren Rückseite, was dazu führt, dass die Vorderseite sich im Vergleich zur hinteren Seite weniger schnell abnützt. So werden die Zähne beim Nagen automatisch geschärft, damit der Biber effizient Holz zerkleinern kann.


    Es gibt verschiedene Biber-Arten: den Europäischen Biber, den Kanadischen Biber und den Afrikanischen Biber.


    Wahr oder falsch? Falsch - Neben unserem Europäischen Biber (Castor fiber) gibt es noch in Nordamerika den Kanadischen Biber (Castor canadensis). Heute weiß man jedoch, daß beide ein und dieselbe Art sind und sich kaum voneinander unterscheiden. Der Kanadische Biber ist jedoch etwas größer als der Europäische und sein Fell ist mehr rotbraun gefärbt.


    Schlagzeile? «Frau krabbelt durch Security-Scanner»

    Wahr oder falsch? Wahr - Diese Schlagzeile ist wahr! Eine Chinesin wollte ihre Handtasche auf keinen Fall unbeaufsichtigt lassen. Also stieg sie mit in den Gepäck-Scanner und sorgte für witzige Röntgen-Bilder.


    «Afghanische Familie nennt ihren Sohn Donald Trump»

    Wahr oder falsch? Wahr - Auch diese Schlagzeile stimmt! Eltern aus Afghanistan benannten ihr Kind tatsächlich nach dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump.


    «Lauch ist das Jugendwort des Jahres 2018!»

    Wahr oder falsch? Falsch - Haben wir Sie erwischt? Diese Schlagzeile stimmt so nämlich nicht! Das Jugendwort des Jahres 2018 war «Ehrenmann/Ehrenfrau»


    Die Avocado ist eine Beere.


    Wahr oder falsch?  Wahr - Die Avocado gehört zu den Lorbeergewächsen. Die Frucht wurde in der Vergangenheit auch Avocadobirne oder Butterfrucht genannt.


    Die Höhe des Eiffelturms hängt von der Jahreszeit ab.

    Wahr oder falsch? Wahr - Da sich Eisen bei Wärme ausdehnt, kann der Eiffelturm im Sommer bis zu 30 Zentimeter höher sein als im Winter.


    Außer dem X finden sich alle Buchstaben des Alphabets in den Namen der Bundesstaaten der USA.

    Wahr oder falsch? Falsch - Das X kommt in Texas vor. Der einzige Buchstabe, der sich in keinem der Staaten finden lässt, ist das Q.


Öffnungszeiten


Für einen Besuch im Tierheim möchten wir Sie bitten einen Termin

unter 07942 / 945740 (AB) zu vereinbaren.


https://www.tierschutzverein-hohenlohe.de/






Gnadenhof Tierchenpark

Der Tierchenpark entstand ursprünglich 2010 auf einer ehemaligen, jedoch völlig zugewucherten Schrebergarten-parzelle mit der Größe eines Fußballfeldes in Troisdorf Altenrath zwischen Köln und Bonn. Hier sollte eine Art Auffangstation für Kleintiere wie Kaninchen, Chinchillas, Ratten und Meerschweinchen entstehen.

https://tierchenpark.de/