Beiträge von Lotar

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Ende vom Radio!

Am Sonntag den 29.09.2024 ab 20.oo Uhr

hört ihr die letzte Sendung von Radiobase.de mit Jack.

Seid alle dabei und genießt zum letzten Mal die Sendung!



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    «Parasyte: The Grey»: Eine perfekte Body-Snatcher-Serie


    Anfang April 2024 veröffentlichte Netflix eine sechsteilige Miniserie von Yeon Sang-ho und Ryu Yong-jae. Die Serie ist trotz ihres südkoreanischen Ursprungs sehr amerikanisch und kann von vorne bis hinten überzeugen.


    Es gibt nur wenige Horror-Science-Fiction-Serien, die wirklich überzeugen können. Die der Autoren Yeon Sang-ho und Ryu Young-jae kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Gerade Yeon hat mit dem Spielfilm «Train to Busan» und der Netflix-Serie «Hellbound» zwei interessante Werke erschaffen. Der 45-jährige Autor hat den südkoreanischen Anime „Parasyte“ von Hitoshi Iwaak adaptiert.


    Unschwer zu erkennen, handelt es sich bei dieser Live-Action-Serie um Parasiten, die die Menschen befallen. Bereits die ersten Szenen, sie spielen auf einem Musikfestival – vermutlich im südkoreanischen Seoul – kommen diese Larven in kleinen Kügelchen auf die Erde, schlüpfen und suchen sich einen menschlichen Wirt, dessen Verstand sie fressen und dann relativ schnell den Körper übernehmen. Die Köpfe können in mehrere Tentakel geöffnet werden, die Wesen besitzen sofort das Wissen über Klingen und töten gerne Menschen. Diesen Fakt kann man durchaus bemängeln, denn diese Wesen lernen schnell. Auf der anderen Seite ist das Fiction und die Body-Snatcher-Serie kommt auf den Punkt und versucht nicht zu langweilen. Bereits in einer der ersten Minuten kommt es zum Kampf zwischen jungen Menschen auf einem Musikfestival und eben diesen außerirdischen Terroristen. Es kommen immer wieder Vergleiche zwischen den Hamas und dem Angriff auf Israel am 7. Oktober auf, aber die Idee dieses Anime gibt es schon seit über zehn Jahren.


    Szenenwechsel. Die Zuschauer lernen Jeong Su-in kennen, eine Kassiererin in einem Supermarkt, die von einem Kunden zunächst belästigt wird. Die Waage im Supermarkt funktioniert nicht, er möchte allerdings Fleisch kaufen und geht ohne Preis-Etikett zur Supermarktkasse. Vermutlich würden die Kassierer und Kasslerinnen in einem deutschen Supermarkt anders reagieren. Die junge Kassiererin pflaumt den Kunden an, der geht aus dem Laden, lauert ihr auf und verfolgt sie. Er holt sie mit seinem Auto von ihrem Auto herunter und möchte sie nun töten. Doch dann übernimmt ein Parasit den stark verletzten Körper von Jeon Su-in, dieser muss die zahlreichen Wunden versorgen und den Angreifer abwehren, gleichzeitig kann er nicht den Körper übernehmen. Das hört sich schon mal glaubwürdig an, weshalb dieser Parasit, der demnächst als Heidi bezeichnet wird, sich von anderen unterscheidet.


    Der Ermittler Chul-min wird mit dem Fall von Chu-In betraut. Bereits nach wenigen Minuten wird klar, dass die Beiden sich von früher kennen. Die Autoren lassen die Zuschauer nicht wirklich lange im Dunkeln tappen, schließlich ist «Parasyte: The Grey» eine kurzweilige, sechsteilige Serie. Hier wird nicht lange gefackelt, sondern stringent eine Geschichte erzählt. Das führt auch dazu, dass die Macher konsequent typische Cliffhanger-Szenen kreieren, sodass der Netflix-Abonnent natürlich weiterschauen möchte. Hier kopieren die Südkoreaner einst so starke Serien wie «Alias» oder «Lost», die vor 20 Jahren Maßstäbe in Sachen Erzählstruktur setzten.


    Immer wieder wird Sui-In anderen Parasiten, die einen Körper übernommen haben, in die Enge gedrängt. Zunächst kann sie diesen Parasiten klarmachen, dass sie auf deren Seite ist. Doch mit zunehmender Geschwindigkeit wird auch den Gegenspielern klar, dass hier etwas nicht stimmt. Schließlich ist das eine knackig-stimmig erzählte Miniserie, die andere Produzenten mit Sicherheit auf zwölf Folgen aufblähen könnten. Die südkoreanischen Macher haben sich allerdings auf eine kompakte Erzählweise eingelassen.


    Zu Beginn einer neuen Geschichte steht immer wieder ein anderer Akteur im Mittelpunkt. Die zweite Folge startet mit Seol Kang-woo, der ein Kleinkrimineller ist. Er wird schon in Folge eins von Heidi beeinflusst, er soll sich mit Jeong Su-In anfreunden. Seol wird zu Beginn der Episode verfolgt und diese Szene ist ein Meisterwerk in Drehtechnik. Immer wieder rennen die Schauspieler entweder zu Fuß, auf einem Roller oder mit einem Auto durch die Straßen, die Kamera wechselt die Richtungen, es wird zwischen Drohnen und Handkameras gewechselt – ohne dass dieser Effekt tatsächlich sichtbar ist. Die Verfolgungsszene wirkt wie ein perfekt organisiertes Theaterstück. Man könnte das mit Serien wie «Emergency Room» vergleichen, die ebenfalls eine gute Organisation in ihrem Set hatten.


    Ab der Hälfte der zweiten Folge ist die Polizei-Organisation „The Grey“ wichtig, in der auch Choi Jun-kyung arbeitet. Ihr Mann wurde, so wird es zu Beginn der dritten Folge erzählt, von einem Parasiten auf einem Parkplatz übernommen. Sie leitet die Organisation sehr brutal, indem sie den Körper ihres Mannes gefangen nimmt und ihn zur Kooperation zwingt. Schließlich wollen die Parasiten ebenfalls übernehmen und so gibt es einen Deal zwischen ihr und ihrem Mann respektive, was von dem übrig geblieben ist.


    Die Parasiten organisieren sich in einer Kirche und werden vom Pastor Kwon Hyuk-joo angeführt. Zum Ende der fünften Folge fällt allerdings alles in sich zusammen, es gibt Verräter und Doppelagenten. Figuren erleiden den plötzlichen Serientod und die Zuschauer wissen nicht weiter. In der finalen Szene wird jedoch der Grundstein für das Finale gelegt, das – wie einst bei Serien wie «Lost» – den guten alten „What the Fuck?“-Moment auslöst. «Parasyste: The Grey» ist Must-See-TV aus Südkorea. Viel Spaß! Kleiner Hinweis zuletzt: Schauen Sie die letzten Minuten noch einmal in der Originalsprache und nicht in einer Synchronisation!


    Auch hier mußte ich korrigieren!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…fekte-body-snatcher-serie

    «Sterben» - Der lebende Beweis für gutes deutsches Kino


    Matthias Glasners bewegendes Familiendrama fesselt das Publikum mit emotionaler Intensität und brillanten schauspielerischen Leistungen.


    Vier Deutsche Filmpreise gab es für Matthias Glasners «Sterben», und damit war das dreistündige Familiendrama der große Abräumer der Verleihung am 3. April in Berlin. Die Lola in Gold gab es für den ‚Besten Film‘, Corinna Harfouch gewann als ‚Beste Hauptdarstellerin, Hans-Uwe Bauer als ‚Bester Nebendarsteller, und Lorenz Dangel für die ‚Beste Filmmusik‘. «Sterben» erreichte auch sofort die Spitze der deutschen Arthouse-Kinocharts. Dabei war es gerade der Filmtitel, der immer wieder Kopfzerbrechen verursachte. Wer würde sich schon einen Film ansehen, der «Sterben» heißt. Aber Regisseur und Drehbuchautor Matthias Glasner beharrte darauf, schließlich ließ er sich von der eigenen Familie inspirieren und setzt sich quasi mit der eigenen Vergangenheit auseinander.


    Verwicklungen einer verkorksten Familie


    Mit 70 geht es für Lissy (Corinna Harfouch) kontinuierlich bergab. Ihr Ehemann Gerd (Hans-Uwe Bauer) hat eine fortschreitende Demenz und seine Frau ist sichtlich überfordert. Ihr Sohn Tom (Lars Eidinger) lebt als Dirigent sein eigenes Leben und probt an dem Konzertstück „Sterben“, geschrieben von Bernard (Robert Gwisdek), der zugleich Toms bester Freund ist. Aber an sich zweifelt und selbstmordgefährdet ist. Seine alkoholkranke Schwester Ellen (Lilith Stangenberg) ist Zahnarzthelferin, die eine Affäre mit ihrem Chef Sebastian (Ronald Zehrfeld) beginnt. Als das Werk „Sterben“ erstmals aufgeführt wird, ist es ausgerechnet Ellen, die im Konzertsaal ein Chaos verursacht. Schließlich zeichnet sich ab, dass der Vater tatsächlich bald sterben wird.


    «Sterben» macht sprachlos


    Es sind die großen menschlichen Themen, die hier unter einen Hut gebracht werden. Dafür erscheinen drei Stunden fast schon als zu wenig und sie vergehen schneller als man denkt. So sehr wird man an die Figuren gefesselt, die einen manchmal so weit weg erscheinen, aber im nächsten Moment gleich wieder so nah dran an das eigene Dasein mit all seinen Fragen. Emotional ist «Sterben» oftmals auch fürs Publikum schmerzhaft. Besonders eine Szene sorgte bereits bei der Uraufführung von «Sterben» auf der Berlinale für angespannte Sprachlosigkeit. 25 Minuten dauert die Aussprache zwischen Mutter und Sohn, zwischen Corinna Harfouch und Lars Eidinger, in der die ganze Lieblosigkeit in dieser Familie hochkocht. Harfouch und Eidinger spielen diese Szene grandios. Es ist vor allem die Ruhe und Kälte, die die emotionale Sprengkraft zündelt. Das ist zutiefst aufwühlend und für manche womöglich kaum auszuhalten.


    Eine Prise Galgenhumor muss sein


    Nicht nur die Mutter-Sohn-Situation erzeugt Fassungslosigkeit. Wenn etwa die Schwester Ellen ihre Alkohol-Eskapaden durchlebt, setzt ebenso ein Gefühl von Bedauern bis Beschämung ein. Oft ist das so tragisch, dass es auch schon wieder komisch ist. Zumindest erlaubt Glasner Prisen von Galgenhumor. Denn manche Schilderungen erreichen eine emotionale Angespanntheit oder Absurdität, dass es zur eigenen Befreiung ein innerliches Lachen braucht. Glasner erzählt seine Geschichte in mehreren Kapiteln, um die Figuren nacheinander einzuführen, um sie anschließend kollidieren zu lassen. Das ist dramaturgisch clever gelöst, um eine Vertrautheit zu ihnen aufzubauen, womit ihre emotionalen Krisen umso heftiger miterlebt werden. Das ist deutsches Kino, wie man es sich öfters wünschen würde.


    Fazit: Ein heftiges Familiendrama, dass zur emotionalen Achterbahn wird und ein brillantes Schauspielensemble aufweisen kann (180 Min., frei ab 16).


    Hier mußte ich den Rotstift ansetzen und korrigieren!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…fuer-gutes-deutsches-kino

    Am Pop-Himmel schimmert etwas: Lina Button aus der Schweiz ist auf dem Weg, die Musikszene zu verzaubern. Und das auf lässig-verspielte Weise und trotzdem mit Tiefgang. Drei Alben hat Lina Button schon veröffentlicht und auf das vierte muss man auch nicht mehr lange warten: Anfang April erscheint Who’ll Be There? und bis dahin kann man sie in der Schweiz noch auf einer Handvoll Konzerten live sehen. Zweimal war die Musikerin schon für den Swiss Music Award nominiert, der Radiosender SRF 3 ernannte sie zum „Best Talent“. Lina Button macht Gute-Laune-Pop. Aber nicht die oberflächliche Variante, die man gleich im Kopf hat. Button schleift Töne soulig an, sie kann durchdringende oder akustisch-sanftere Töne anschlagen, singt aber immer mit einem kräftigen Selbstbewusstsein, das sie durchaus zu Recht hat. Ihre Texte schreibt sie selbst und sie treffen sicher den Nerv ihrer Generation: Nachtwanderungen durch die Großstadt, Sehnsucht nach Freiheit, problematische Beziehungen. Fazit: Ob akustisch oder elektronisch – Lina Button überzeugt auf ganzer Linie mit einer tollen Stimme.



    Elda sind vier Musikerinnen aus Frankfurt, die sich mit reifem Gesang und viel Gitarre dem Indie-Dream-Pop verschrieben haben. Gegründet wurde Elda nach eigener Aussage von den Freundinnen Leila Antary und Alessa Stupka am Lagerfeuer auf einer Gartenparty. Zu den beiden an Bass und Gitarre sind inzwischen außerdem Annelie Schwarz (Drums) und Sunny Hoffman (Gitarre) als Verstärkung gestoßen. Nach ihrer Debut-EP Trees & Birds darf man sich nun auf die zweite Veröffentlichung von Elda freuen: Die Release der EP Hideout ist für den 26. April geplant. Einen Vorgeschmack gibt es bereits seit heute mit dem Musikvideo zur Single „Intro/Brain“. Eldas Musik zeichnet sich besonders durch einen melodischen, aber kräftigen Gesang aus. Ergänzt wird der außerdem durch schöne mehrstimmige Passagen und markant gezupften E-Gitarren-Unterbau. Auch die neue EP bleibt diesem verträumten Stil treu, die Melodien sind ähnlich schwebend und es kommt zusätzlich zum abwechslungsreichen Schlagzeug mehr rhythmische Percussion dazu. Die Songs der Band bauen sich auf, entwickeln sich aus ihrem Klangteppich zu schärferen Konturen, bleiben aber trotzdem in den etwas verschwommenen Sphären des Dream-Pop. Fazit: Schönes Zusammenspiel, fließende Melodien und eine gewisse Portion mysteriöse Undurchsichtigkeit – die Musikerinnen von Elda gehen ganz in ihrem Genre auf.

    Nino Haratischwili


    Eine Erzählung gegen das Vergessen


    Mit ihrem Romandebüt „Juja“ wurde Nino Haratischwili schon 2011 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr zweiter Roman „Mein sanfter Zwilling“ gewann den Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage. Und jetzt hat sie einen Jahrhundertroman vorgelegt: „Das achte Leben (Für Brilka)“ – ein Solitär in der deutschsprachigen Literatur ihrer Generation.



    Von Insa Wilke | 15.12.2014


    Eine der berühmtesten Weberinnen der Literatur ist Philomela. Ovid erzählt ihre Geschichte in seinen „Metamorphosen“. Philomela wird von ihrem Schwager nicht nur verschleppt und vergewaltigt, sondern auch noch ihrer Zunge, also ihrer Sprache beraubt. Aber sie wehrt sich: Indem sie ihre Geschichte in einen Teppich webt und ihn ihrer Schwester schickt, was neues Blutvergießen verursacht.


    Um eine solche Brief-Sendung handelt es sich in gewisser Weise auch bei Nino Haratischwilis Familien-Roman „Das achte Leben“, den die Erzählerin Niza sorgsam Faden für Faden für ihre Nichte Brilka knüpft. Ihr Roman-Teppich erzählt vom Sprachverlust und der Erniedrigung der georgischen Familie Jaschi. Der Unterschied: Nizas Erzählen soll Erlösung bringen, nicht Gerechtigkeit. Denn für die ist es zu spät. Niza schreibt: Ich verdanke diese Zeilen einem Jahrhundert, das alle betrogen und hintergangen hat, alle die, die hofften. Ich verdanke diese Zeilen einem lang andauernden Verrat, der sich wie ein Fluch über meine Familie gelegt hat.


    Es ist das „rote“ Jahrhundert, in dessen Neigungswinkel sich das Schicksal der Jaschis ereignet. Nino Haratischwili, und das ist eine der Besonderheiten ihres Romans, erzählt das 20. Jahrhundert nämlich vom Osten her, aus georgischer Perspektive.


    Die Autorin erklärt: „Nicht nur im Westen, auch im Osten ist die Geschichte der Sowjetunion in der Bevölkerung überhaupt nicht aufgearbeitet. Viele Vorgänge, die jetzt in Georgien und Russland stattfinden, habe ich nicht verstanden. Darum habe ich angefangen, mich mit der Geschichte zu befassen, ich wollte den Ursprung finden. Und so bin ich immer etwas weiter in die Zeit zurückgegangen, bis ich bei der Oktoberrevolution landete. Da fragte ich mich: Tu ich's mir an? Ich hab's mir angetan. Das Fatale an der westlichen Interpretation der Geschichte ist, anzunehmen, dass es eine Zäsur gab 1989. Das stimmt nicht, die Gegenwart ist die Fortsetzung der Geschichte seit der Oktoberrevolution.“


    Die mit ausführlicher Recherche unterfütterte, aber erfundene Chronik der Jaschis beginnt mit der schönen, klugen und eigenwilligen Stasia, die im Jahr 1900 geboren wird, als Tochter eines wohlhabenden Schokoladenfabrikanten. Mit ihr setzt die Abwärtsspirale ein, in deren Sog die Männer der Familie in eine düstere Passivität treiben und die Frauen all ihrer Träume aufgeben. Sie alle werden nicht nur Opfer des Stalinismus, sondern auch des eigenen Schweigens, ihrer Verdrängungsfähigkeiten.


    Ein Roman über alles


    Das Gerüst der Handlung bilden die historischen Ereignisse in und um Georgien und die Sowjetunion: Die Revolution und der Sturz des Zaren, der Aufstieg Stalins und der sogenannte Große Terror der 30er-Jahre, der Zweite Weltkrieg und das innenpolitische Auf und Ab der Repressionen, die Perestroika und der zunehmende Nationalismus, der in Georgien in den 90er-Jahren in einem neuen Bürgerkrieg und wirtschaftlichem Elend mündet. Haratischwili rahmt diese Ereignisse klug durch Nachrichten aus aller Welt und aus allen Ressorts und setzt Kontrapunkte zur Handlung – durch Zitate aus Gedichten von Anna Achmatowa oder Joseph Brodsky sowie Sprüche von Propagandaplakaten, die sie wie Kapitelüberschriften benutzt. „Wir danken unserem Führer für die glückliche Kindheit“ überschreibt dann das Kapitel, in dem Stasias Tochter Kitty vom Geheimdienst gefoltert wird. Solche Verfahren steigern die Spannung. Sie raffen und dehnen zugleich Zeit und Raum. Nichts weniger als einen Roman über alles hat Haratischwili geschrieben. Ein Kapitel über das Jahr 1935 beginnt so:


    Ein aufregendes Jahr hatte begonnen! Ein Jahr, in dem die Luftwaffe gegründet, „Porgy and Bess“ uraufgeführt und „Summertime“ gesungen, Jazz im Deutschen Reich verboten wurde, ein Jahr, in dem die Jukebox-Kultur begann, in dem Billie Holiday in einer Jam Session „What a little Moonlight can do“ zum Besten gab, ein Jahr, in dem der sowjetische Führer an einer neuen Verfassung schrieb, die im darauf folgenden Jahr in Kraft treten und Millionen das Leben kosten sollte.


    Ein Jahr, in dem ein gewisser Herr Mairanowski (übrigens auch in unserer sonnigen georgischen Heimat geboren) sich unter die Fittiche des Kleinen Großen Mannes begab, schließlich das Geheimlabor 21 gründete.) [...] Mairanowskis Hauptverdienst war die Erfindung des Giftstuhls, der bis heute Verwendung findet, aber das nur nebenbei.


    Solche kleinen Kommentare wie dieser letzte Halbsatz stellen Bezüge zur Gegenwart her und Geschichtsbilder infrage. Die Erzählerin Niza, Stasias Enkelin, geboren 1971 in Tbilissi und inzwischen in Berlin lebend, erzählt ja auch aus der Gegenwart, in heutiger Sprache und mit dem heutigen Wissen: „Ich wollte unbedingt das allwissende Autoren-Ich vermeiden. Ein Thema in diesem Buch ist für mich auch das Erzählen. Wie erzählt man eine Geschichte, wie bekomme ich die Gleichzeitigkeit und Ungewissheit in Worte gefasst? Da hat mir geholfen, dass Niza sagen konnte: ‚Sie trafen sich unter einer Eiche und küssten sich – keine Ahnung, ob es eine Eiche war, aber so stelle ich es mir am schönsten vor.‘ Dadurch bricht die Geschichte. Die Fakten verdrehe ich nicht, aber die Ausmalung der Geschichten wurde mir so ermöglicht und dass ich als Autorin verschwinden kann.“


    Keine seitenlangen Beschreibungen


    Haratischwili überlässt ihren Figuren das Feld. Man merkt ihr die Theaterautorin an, die nicht viel Wert auf die Kulisse legt. Wie es in Moskau oder Tbilissi in den 30er- oder 70er-Jahren ausgesehen hat, das erfährt man in diesem Roman nicht. Haratischwili erzählt, schon bei Tolstoi hätten sie die seitenlangen Beschreibungen einer Tischdecke wahnsinnig gemacht. Sie habe doch wissen wollen, wer um den Tisch herumsitzt:


    „Ich bin noch am Anfang. Ich habe aber Vorlieben. Ich mag es, wenn der Autor seinen Figuren die Möglichkeit gibt, in ihrer Sprache zu sprechen. Ich mag das Feuerwerk der Fantasie, durch das neue Welten entstehen. Und ich stehe auch zu einem gewissen Pathos. Das wird in Deutschland ja immer kritisch beäugt. Der Grat zwischen Pathos und Kitsch ist schmal, aber Pathos bedeutet auch Leidenschaft.“


    Um ihre Leser mitzureißen, scheut Haratischwili sich nicht vor einer kräftigen, zuweilen durchschaubaren Dramaturgie. Sie arbeitet mit Wiederholungen und Gegensätzen. Die Beziehung der Schwestern Stasia und Christine wiederholt sich in Niza und Daria, das unheilvolle Verhältnis von Kitty und Andro erst in Kittys Nichte und Andros Sohn, dann in der Liebesgeschichte von Niza und Andros Enkel. Familienfolgen werden als Verwandlungsprozesse erzählt, bleiben am Ende aber statisch.


    „Ich weiß, dass das nervt. Das ist der Sinn der Sache. Ich habe diese Geschichte so empfunden: Nicht nur in der Politik und der Geschichte wiederholen sich die Dinge, sondern auch im Privaten, in den Familien. Hätte ich das der literarischen Originalität wegen nicht berücksichtigen sollen? Für mich sind die Figuren außerdem alle individuell. Aber es gibt bestimmte Muster: Wer rebelliert gegen was, wer bleibt Zuhause sitzen, wer gibt auf. Diese Muster sind sehr bewusst wiederholt. Die einen scheitern, die anderen nicht. Naja, eigentlich scheitern alle.“


    Es gibt keinen doppelten Boden


    Die Stärke des Romans ist zugleich seine Schwäche: Alles liegt offen da, einen doppelten Boden gibt es nicht. „Das achte Leben“ ist eine Erzählung über die unabgeschlossenen Gestalten in uns, eine Erzählung gegen das Vergessen, aber keine Parabel, deren Erkenntniswert man sich erst noch erschließen müsste. Manchmal wird es einem sogar etwas unbehaglich. Zum Beispiel, wenn Nino Haratischwili Kitty, dem Stalin-Opfer im Exil, die Holocaust-Überlebende Fred Lieblich gegenüberstellt. Das war nötig, weil sie ein im Leiden ebenbürtiges Gegenüber für Kitty brauchte, meint die Autorin. Etwas burschikos klingt das. Haratischwili beharrt aber darauf, dass ihre Geschichten zwar erfunden sind, aber eigentlich habe die Realität sie geschrieben. Genauso drastisch, wie sie jetzt im Buch stehen.


    „Das achte Leben“ ist also kein vorsichtiger, skeptischer Roman. Er ist nicht dem Schweigen verwandt, wie es so häufig gilt für Literatur, die sich mit den Schrecken des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. Es ist zwar viel vom Schweigen die Rede und Niza sehnt sich danach, an die Kraft der Worte zu glauben. Tatsächlich aber liegt diesem Buch nicht nur der Glaube an die Kraft des Erzählens zugrunde, sondern auch die Lust daran. Genau das macht ihn bei allen möglichen Einwänden zu einem Solitär in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.


    Quelle: https://www.deutschlandfunk.de…en-das-vergessen-100.html

    Folgende Songs waren in der Sendung in dieser Reihenfolge zu hören:


    • Ricky Skaggs - Crying My Heart Out Over You
    • Merle Haggard - Sing Me Back Home
    • David Ball - I Never Did Know
    • Tracy Byrd - Big Love
    • Loretta Lynn - The Other Woman
    • Steve Wariner - Small Town Girl
    • Prairie Oyster - Play Me Some Honky Tonk Music
    • Rodney Crowell - I Couldn't Leave You If I Tried
    • Nanci Griffith - Listen To The Radio
    • Marty Robbins - Little Joe the Wrangler
    • The Chicks - Heartbreak Town
    • The Statler Brothers - Do You Remember These
    • Alabama - Take Me Down
    • Charlie Daniels - Long Haired Country Boy
    • Ricky Skaggs - Don't Get Above Your Raisin'
    • Merle Haggard - Workin' Man Blues
    • David Ball - When the Thought of You Catches Up With Me
    • Tracy Byrd - Don't Take Her She's All I Got
    • Loretta Lynn - You Ain't Woman Enough
    • Steve Wariner - What I Didn't Do
    • Prairie Oyster - Unbelievable Love
    • Rodney Crowell - She's Crazy For Leavin'
    • Nanci Griffith - Trouble in the Fields
    • Marty Robbins - The Hanging Tree
    • The Chicks - I Can Love You Better
    • The Statler Brothers - Hello Mary Lou
    • Alabama- The Closer You Get



























    «Clarkson’s Farm» Staffel 3 Kritik – Gelingt der Balanceakt?


    Eine Dürre, der Ukrainekrieg sowie Verwaltungsstreitereien stellen «Clarkson’s Farm» vor große Herausforderungen und erzeugen ein gleichermaßen unterhaltsames, wie auch lehrreiches TV-Erlebnis.


    Wer hätte gedacht, dass eine TV-Sendung über einen alternden Fernsehstar, der sich im Rentenalter noch einmal entschließt in die Landwirtschaft einzusteigen, zu solch einem internationalen Erfolg werden würde? Doch dem ehemaligen «Top Gear» Aushängeschild, dessen Amazon-Hit «The Grand Tour» in den letzten Zügen liegt, ist genau das gelungen. In gewisser Weise repetitiv, fühlt sich in Staffel drei mittlerweile vieles zwar routiniert an und doch sind es diese neuen Folgen, denen der bisher beste Balanceakt gelingt.


    Der große Aufhänger dieser Staffel ist die Frage, ob Jeremy Clarkson mit der unbewirtschafteten Seite seines Landes mehr Geld verdienen kann, als der jüngst zum Betriebsleiter der Farm beförderte Kaleb mit der eigentlichen Landwirtschaft. Der (un)gesunde Konkurrenzgeist der beiden Streithähne sollte hier allein schon für beste Unterhaltung sorgen, doch schafft es die Sendung den zwar immer noch vorhandenen Slapstick-Humor gut dosiert einzustreuen, während die ernstere Seite mit all den auftretenden Problemen bei der Landwirtschaft einen dominanten Faktor einnimmt. Selbst die Beziehung von Landwirten zu ihren Tieren, Schweinen oder Rindern, alle mit eigenen Namen und dem letztlich unausweichlichen Weg zum Schlachter wird nicht außenvor gelassen.


    Einer der interessantesten Aspekte dieser Staffel ist allerdings das Thema regenerative Landwirtschaft, die Biodiversität und eine natürliche Regeneration des bewirtschafteten Bodens in den Mittelpunkt stellt und damit eine Alternative zu den auf Dauer schädlichen Monokulturen aufzeigt. Der Aspekt wird dabei nicht nur kurz angeschnitten, sondern dem Zuschauer auch sinnvoll und anschaulich vermittelt, womit beim Schauen auf ganz natürliche Weise Interesse geweckt wird und ein Lernfaktor eintritt. Weiterhin werden alle Widrigkeiten der Landwirtschaft, wie beispielsweise Verwaltungsstreitereien, Dürren und selbst geopolitische Einflüsse wie der Ukrainekrieg aufschlussreich eingebracht.


    Unterhaltungstechnisch profitiert die Serie ungemein von den beiden Stützen Clarksons, Charlie Ireland und Kaleb Cooper, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dem übermütigen, aufbrausenden Clarkson auf ihre ganz eigene Weise gelungen Paroli bieten. Mit Staffel drei werden die Scheuklappen endgültig abgelegt und die perfekt aufeinander abgestimmten Persönlichkeiten, der landwirtschaftliche Berater Charlie Ireland als sachliche Stimme der Vernunft und der schlagfertige, von jugendlichem Übermut getriebene Betriebsleiter Kaleb Cooper, stehen immer mehr im Rampenlicht.


    Ob nun britische Landwirtschaft oder die anderer europäischer Länder, die gezeigten Problematiken überschneiden sich im Normalfall weitestgehend und schaffen es dem Zuschauer einen aufschlussreichen Blick auf das Thema Landwirtschaft zu gewähren. Die dritte Staffel von «Clarkson’s Farm» glänzt dabei mit dem bisher besten Verhältnis zwischen Unterhaltungs- und Lernfaktor und beweist auch in Bezug auf Clarkson, dass das Huhn, was stetig goldene Eier legt, niemals geschlachtet werden sollte.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…ik-gelingt-der-balanceakt

    Wenn kalte Eltern kalte Kinder hinterlassen: Eine moderne Familientragödie in Glasners «Sterben»


    In «Sterben» von Matthias Glasner erlebt man eine dysfunktionale Familie, die mit der Kälte ihrer Eltern und eigenen Problemen ringt, während sie sich in Berlin und Hamburg ihren persönlichen Herausforderungen stellt und letztlich ohne klassische Auflösung auseinanderfällt.


    «Sterben» von Matthias Glasner ist eine Art moderne Version des Familiendramas aus dem 19. Jahrhundert, erzählt in fünf Akten und drei Stunden: Wir sehen die betagten Eltern der Familie Lunies, die zwar noch allein und selbstbestimmt leben, bei denen aber klar ist, dass es nicht mehr lange gut gehen wird. Vater Gerd ist schwer dement und läuft gerne nackt im Freien herum, Mutter Lissy hat ihre Verdauungsorgane nicht mehr richtig im Griff und wacht morgens gerne in ihren eigenen Exkrementen auf. Als der Vater im Sterben liegt, soll die Familie zur Beerdigung zusammenkommen, doch das ist gar nicht so einfach. Zu entfremdet ist man, zu kühl ist das Verhältnis zueinander, zu wenig Familie im klassischen Sinne ist übriggeblieben. So gehört der zweite Teil Tom (Lars Eidinger), der als Dirigent in Berlin lebt und hier für eine Stiftung das Stück «Sterben» seines depressiven, leidenden Künstlerfreundes Bernard inszenieren soll. Im dritten Teil lernen wir Ellen (Lilith Stangenberg) kennen. Die Tochter, die sich völlig von der Familie entfremdet hat und als partywütige, alkoholkranke Zahnarzthelferin in Hamburg lebt.


    In dieser Konstellation geht es um die Frage, inwieweit kalte Eltern kalte Kinder in die Welt setzen. Denn eines verbindet sie alle: ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben anderer. Wo funktionierende Menschen Mitgefühl und Empathie hätten, haben die Lunies allenfalls alltägliche Grausamkeiten füreinander übrig. Fast beiläufig und grausam offenbart Mutter Lissy ihrem Sohn, dass er ein ungewollter Unfall war, den sie selbst als Baby auf den Boden fallen ließ (oder gar warf?). Um dies zu kompensieren, projiziert sie all ihre Liebe auf ihre Tochter - was diese wiederum erdrückt und in eine Spirale des Eskapismus treibt.


    So entfaltet Glasner ein autobiografisch gefärbtes Familienbild, das neben den genannten Topoi auch den Generationenkonflikt und die Dorf-Stadt-Dichotomie thematisiert: So fliehen die beiden Kinder ausgerechnet in die beiden Großstädte Berlin und Hamburg, um dort ungestört traurig sein und sich ganz ihren Hipster-Problemen - vom Elektroauto mit zu geringer Reichweite bis zur Leihmutterschaft - hingeben zu können. Sorgen, die der Dorfbewohner nicht hat...


    Es ist nicht die feine Klinge, die Glasner hier inszeniert. Sein Film tendiert eher zur Groteske als zu einem subtilen Psychogramm der Protagonisten, die Figuren sind allesamt leicht überzeichnet und würden auf der Theaterbühne mit ihrem großen Pathos etwas besser funktionieren als im Film - auch wenn ironischerweise gerade Eidinger hier noch am zurückhaltendsten spielt. Vor allem aber gönnt Glasner dem Zuschauer keine Klimax, keine große Zusammenführung der Handlungsstränge, keine Katharsis im eigentlichen Sinne. Alles fasert aus, manche Figuren treffen gar nicht aufeinander - was es wiederum sehr realistisch macht, denn nicht jeder bekommt die Chance, sich von seinen Eltern zu verabschieden, nicht jedes Leben endet mit einem großen Knall. Manche fasern einfach aus.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…oedie-in-glasners-sterben

    Was ist eine Disziplin des Seesports? Wurfleinenwerfen, auf Deck tanzen, Lieder singen oder etwas vorlesen?

    Wurfleinenwerfen


    Wo findet man üblicherweise Zargen? Bei Operationsbesteck, Tür, Buch oder Fahrrad?

    Tür


    Was ist "Myzetismus"? Mittelalterliches Pilzgericht, Pilzvergiftung, Geheimnisvolle Rotfärbung oder Pflanzengift?

    Pilzvergiftung


    Welches ist der längste Muskel des Menschen? Steigbügelmuskel, Gesäßmuskel, Schneidermuskel oder Kaumuskel?

    Schneidermuskel


    Wer oder was ist Mando Diao? Schwedische Popband, Präsident von Peru, alkoholfreier Cocktail oder esoterische Heilkunst?

    Schwedische Popband


    Wer oder was sind Lolek und Bolek? Rumänische Berggipfel, polnische Zeichentrickfiguren, ungarische Klavierspieler oder tschechische Komponisten?

    Polnische Zeichentrickfiguren


    Augusta im US-Bundesstaat Georgia gilt als das ...? Kairo des Motorradrennens, Jerusalem des Tennis, Mekka des Golfsports oder Damaskus des Fußballs?

    Mekka des Golfsports


    Woraus bestand das "Danaergeschenk"? Halbes Königreich, Elektrische Eisenbahn, Holzpferd oder Zauberschwert?

    Holzpferd

    «Unsichtbarer Angreifer»


    Die KI hält Einzug in einen deutschen Haushalt: Doch schon bald bereut die Familie im neuen ZDF-Montagsfilm diesen Schritt.


    In einer Zeit, in der das technologische Fortschreiten unaufhaltsam erscheint und in beinahe jeden Aspekt unseres täglichen Lebens eindringt, zeigt der Film «Unsichtbarer Angreifer», den das ZDF am Montagabend programmiert hat, auf drastische Weise die dunklen Seiten dieser Entwicklung. Der Film verfolgt dabei die Turguts, eine scheinbar moderne und technikaffine Familie, die zum Spielball einer bedrohlichen Macht wird, welche sich hinter den digitalen Fassaden verborgen hält.


    Der Film entwirft dabei ein äußerst düsteres Bild von einer Welt, in der der technologische Fortschritt eben nicht nur segensreich, sondern auch bedrohlich sein kann. Die Familie Turgut, repräsentiert durch die smarte Psychotherapeutin Emma (Emily Cox) und ihren Ehemann Amir (Denis Moschitto), der im Marketing für ein Technologieunternehmen arbeitet, wird in ein Netz aus digitalen Intrigen und Manipulationen verstrickt.


    Denn die smarte Technologie, die inzwischen ihr Zuhause kontrolliert und der Familie damit ihren Alltag erleichtern soll, wird plötzlich zum unsichtbaren Angreifer, der ihr Leben bedroht und ihre Existenz zu zerstören droht. Die Vorfälle häufen sich, die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen, und Emma wird zunehmend paranoid, während sie versucht, die Wahrheit hinter den mysteriösen Ereignissen aufzudecken.


    Das Drehbuch des Films betont dabei die düsteren Seiten dieser schon heute abzusehenden technologischen Entwicklung mindestens mit besonderem Nachdruck und ist in diesem Zuge eher von einer gewissen Überdramatisierung und Übertreibung geprägt. Das hat letztlich auch zur Folge, dass die Charaktere vor dem Hintergrund der diffusen technologischen Bedrohung, die frontal ihre psychische Gesundheit anzugreifen scheint, bisweilen flach und stereotyp bleiben. Emma, die Hauptfigur des Films, verliert sich dabei in Schuldgefühlen ob des Suizids einer jungen Patientin, der nur oberflächlich mit dem eigentlichen Thema von «Unsichtbarer Angreifer», nämlich der Bedrohung durch die moderne Technologie verwoben wird.


    Dieser Technikpessimismus nimmt dabei oft geradezu problematische Züge an, denn der Film ist von Anfang bis Ende von ihm durchzogen und lässt schon bald jeglichen Ansatz von Hoffnung oder Optimismus vermissen. Statt auch die Chancen und Möglichkeiten der modernen Technologie zu betonen, etwa im Hinblick auf bahnbrechende medizinische Errungenschaften oder eine immense Steigerung der menschlichen Produktivität, vermengt mit einem deutlichen Zugewinn an allgemeiner Lebensqualität, wird diese hier schnell lediglich als Bedrohung und Feindbild dargestellt, das es in letzter Konsequenz zu bekämpfen gilt, auch wenn dieser Kampf natürlich von Anfang an ob ihrer Übermacht vollends aussichtslos scheint. Eine differenzierte Betrachtung und Abwägung der Vor- und Nachteile der digitalen Welt bleibt damit leider aus.


    Gleichzeitig mangelt es dem Film jedoch an einer klaren Botschaft oder Aussage: Man kann den technischen Fortschritt nicht bekämpfen oder aufhalten – das geben die Macher wohl unumwunden zu. Nur wozu dann dieses Schreckensszenario, das hier entworfen wird? Statt den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder ihm eine neue Perspektive zu eröffnen, verliert sich «Unsichtbarer Angreifer» in einem zunehmend undurchsichtigen Netz aus Verschwörungen und Geheimnissen, das letztendlich mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Damit ist dieser Film leider ein enttäuschender Beitrag zum Diskurs über Technologie und Gesellschaft – denn statt eine differenzierte und ausgewogene Sichtweise zu präsentieren, verfällt der Film in Technikpessimismus und Überdramatisierung, was ihm letztendlich fast all seine Glaubwürdigkeit und Relevanz nimmt.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…er-unsichtbarer-angreifer

    «Ein ganzer Kerl»-Kritik: Kein zweites «Succession»


    Trotz großer Namen können Showrunner David E. Kelley und sein Hauptdarsteller Jeff Daniels den Charme von Tom Wolfes Romanvorlage nicht greifbar machen.


    Das Potential, mit Tom Wolfes 1998 erschienenem Roman «A Man in Full» auf den Erfolgszug von HBOs «Succession» aufzuspringen, wäre durchaus gegeben gewesen. Die Synopsis, um einen steinreichen Immobilienmogul namens Charlie Croker, um Geld und Macht kämpfend, während der Zuschauer diesem Unsympathen dabei zuschaut, klingt durchaus vertraut. Hochwertig in Szene gesetzt, gibt Daniels genau den Charakter, den man nach der Personenbeschreibung auch erwartet hätte. Ein reicher älterer Herr, der ein Leben im Überfluss führt und es gewohnt ist, stets seinen Willen zu bekommen. Sobald allerdings nicht alles und jeder Nach Charlies Pfeife tanzt, kommt schnell die aufbrausende, laute Seite des Protagonisten zum Vorschein.


    Was hier allerdings fehlt, ist klar der satirische Faktor, der lediglich in ganz kleinen Dosen eingestreut dafür sorgt, dass die Geschehnisse rund um Charlie Croker allzu ernst genommen werden müssen. Doch ohne den satirischen Biss eines «Succession» bleibt Croker nun einmal ein recht unsympathischer, aufbrausender Multimillionär, dessen Versuch seinen eigenen Untergang zu vermeiden, nicht übermäßig viel Sympathien mit sich bringt. David E. Kelley hat sich zwar offensichtlich alle Mühe gegeben im Kampf Charlie Croker gegen den Rest der Welt, die Sympathien irgendwie bei Croker zuzuordnen, indem er seinem Protagonisten auch einige gute Charaktereigenschaften zugeschrieben hat, doch will der Funke, der ihn zu einer Art unterstützenswerten Antihelden machen würde, nie so richtig überspringen. Zudem wirkt die Nebenhandlung um den für einen Angriff auf einen Polizeibeamten angeklagten schwarzen Ehemann von Crokers Sekretärin stets etwas anorganisch und fügt sich nur schwerlich in die Erzählung ein.


    Von der schauspielerischen Seite aus betrachtet, bleibt zudem keine andere Schlussfolgerung als die Schwächen von «Ein ganzer Kerl» dem Skript zuzuschreiben, denn das, was sowohl Daniels als auch insbesondere seine Gegenspieler, Bill Camp als Harry Zale und Tom Pelphrey als Raymond Peepgrass abliefern, ist absolut sehenswert. Doch den Fokus nicht vollumfänglich auf diese Rivalität zu richten und stattdessen zu viele Nebencharaktere und Handlungsstränge einzuführen, deren Relevanz bestenfalls fragwürdig ist, bricht der Serie, aufgrund der daraus resultierenden Oberflächlichkeit Figuren und Plot betreffend, unterhaltungstechnisch letztlich das Genick.


    «Ein ganzer Kerl» vermag es nicht die Stärken des hervorragenden Casts und der gelungenen Buchvorlage entsprechend zu nutzen, womit die Produktion weit unter ihrem eigentlichen Potential im Mittelmaß versinkt. Aufgrund der Kurzweiligkeit der lediglich sechs Folgen, mag die Miniserie trotz ihrer Schwächen für Fans von David E. Kelley oder des hochkarätigen Casts allerdings durchaus einen Blick wert sein.


    Hier mußte ich den Rotstift ansetzen und korrigieren!


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…k-kein-zweites-succession

    Was bezeichnet die Medizin mit Signa Mortis? Erkältungszeichen, Schockzeichen, Todeszeichen oder Schwangerschaftszeichen?

    Todeszeichen


    Bei welcher Sportart benötigt man außer Kleidung weitere Hilfsmittel? Teak-won-do, Karate, Bobfahren oder Schwimmen?

    Bobfahren


    Wie heißt der Regisseur des Films "La Strada"? Roberto Lugiano, Frederico Fellini, Toni Pingu oder Luigi Piretto?

    Frederico Fellini


    Eine Messung der Milchsäure im Blut nennt man ...? Kumystest, Kaseintest, Molketest oder Laktattest?

    Laktattest


    Der Datterich ist eine Lokalposse von Ernst Elias Niebergall aus dem Jahr 1841. In welcher Mundart wird sie aufgeführt? Hessisch, Schwäbisch, Bayrisch oder Sächsisch?

    Hessisch


    Was wird nicht Bischofsmütze genannt? Hautkrankheit, Rührkuchen, Kakteenart oder Schlauchpilz?

    Hautkrankheit


    Was ist die Spanische Fliege? Computerspiel, Tanz, Käfer oder Zierstrauch?

    Käfer


    Welches dieser Zimmer ist frei erfunden? Das Badezimmer, das Bernsteinzimmer, das Wohnzimmer oder das Rosenquarzzimmer?

    Rosenquarzzimmer

    «Borders»


    In einer achtteiligen Serie erzählt ZDFneo die Geschichte eines israelischen Grenzschützers. Daraus entstand eine spannende Reflexion des Nahostkonflikts.


    In einer Zeit, in der politische Spannungen weltweit auf dem Höhepunkt zu sein scheinen, tritt eine Serie hervor, die sich mutig in das Herz eines der komplexesten und kontroversesten Konflikte unserer Zeit wagt: Die deutsch-israelische Produktion «Borders» tritt an, um mit einem klaren Blick die Wahrheiten hinter den Schlagzeilen zu enthüllen, wobei diese Serie deutlich mehr sein will als reine Unterhaltung, um eine weitgehende künstlerische Reflexion der Realität anzubieten.


    «Borders» lädt die Zuschauer dazu ein, anhand des Konflikts um einen jungen israelischen Grenzschützer mit einem Hass auf Araber im Herzen die Nuancen des Nahostkonflikts zu erforschen. Dabei werden auf eine faszinierende Weise das Leben entlang der Grenzen und die komplexen Beziehungen zwischen den Menschen auf beiden Seiten dargestellt. Die Serie schafft es, die tief verwurzelten Emotionen und die politischen Spannungen auf eine Weise zu beleuchten, die sowohl einfühlsam als auch eindringlich ist.


    Ein herausragender Aspekt von «Borders» ist dabei von Anfang an die besondere Authentizität dieses Formats. Die Macher der Serie haben offensichtlich eine gründliche Recherche betrieben und sich bemüht, die Realitäten des Konflikts genau wiederzugeben. Von den Schauplätzen bis hin zu den Dialogen spiegelt die Serie die Komplexität und die Herausforderungen wider, mit denen die Menschen in dieser Region konfrontiert sind. Dies verleiht der Serie eine Glaubwürdigkeit und Tiefe, die sie von anderen Produktionen abhebt.


    Darüber hinaus zeichnet sich «Borders» durch seine vielschichtigen Charaktere aus, angefangen mit dem jungen Grenzschützer Avi (Ben Sultan) und seiner ebenfalls jungen Kollegin Miri (Noa Astanjelove). Anstatt stereotyper Darstellungen setzt die Serie auf Nuancen und zeigt die Protagonisten in all ihrer Ambivalenz. Jeder Charakter hat seine eigenen Motivationen und Ziele, und es ist faszinierend, zu beobachten, wie sie mit den Herausforderungen ihres Lebens umgehen. Diese menschliche Dimension verleiht der Serie eine emotionale Tiefe, die den Zuschauer mit den Figuren mitfühlen lässt.


    Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt von «Borders» ist seine gleichsam einnehmende visuelle Ästhetik. Die Serie ist in atemberaubenden Landschaften gedreht, die die Schönheit und die Tragik der Region widerspiegeln. Von den staubigen Straßen der Städte bis hin zu den malerischen Küstenlandschaften ist jede Einstellung sorgfältig komponiert und trägt dazu bei, die Atmosphäre der Serie zu verstärken. Die Kameraarbeit ist einfallsreich und dynamisch, und die Bildsprache ist oft symbolisch und allegorisch, was der Serie eine zusätzliche Bedeutungsebene verleiht.


    Aber «Borders» ist noch viel mehr als nur eine visuell ansprechende Serie – sie verfolgt auch sehr klare intellektuelle Ansätze. Das Format wirft wichtige Fragen auf und regt zum Nachdenken über Themen wie Identität, Zugehörigkeit und die Suche nach Frieden in einer zerrissenen Welt an. Durch subtile Dialoge und komplexe Handlungsstränge fordert «Borders» die Zuschauer heraus, ihre eigenen Annahmen und Vorurteile zu hinterfragen und eine differenziertere Sichtweise auf den Nahostkonflikt zu entwickeln. Stellenweise gerät das Format dabei jedoch zu didaktisch und macht seine Botschaften zu offensichtlich.


    Insgesamt ist «Borders» jedoch eine bemerkenswerte Leistung, die es verdient, sowohl für ihre künstlerische Qualität als auch für ihren politischen und gesellschaftlichen Beitrag anerkannt zu werden. Durch ihre einfühlsame Darstellung des Nahostkonflikts und ihre fesselnden Charaktere bietet die Serie nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch eine Gelegenheit zur Reflexion und zum Dialog über eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/151180/die-kritiker-borders

    «Fiasko»: Ein wirkliches Desaster


    Die neue französische Comedy von Igor Gotesman und Pierre Niney soll eine Comedy hinter den Kulissen sein. Schade, dass die Serie überhaupt nicht lustig ist.


    „Ehrlich, ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll“, teilte der Regisseur Raphaël Valande (Pierre Niney) zu Beginn der neuen Netflix-Serie «Fiasko» mit. „Bei diesen Dreharbeiten wurde alles, was zu einem Problem werden könnte, tatsächlich zu einem Problem“, fasst Jean-Marc Torrosian (Pascal Demolon) zum Start zusammen und ergänzt: „Selbst… Dinge, von denen man nie dachte, dass sie ein Problem sein könnten, werden zum Problem.“ Und damit hereinspaziert in die neue französische Comedy des amerikanischen Streamingdienstes Netflix. Trotz des angepeilten Genres Comedy steckt in diesen Sätzen leider mehr Wahrheit als Witz.


    Im Mittelpunkt der neuen Serie von Igor Gotesman und Pierre Niney steht der junge Regisseur Raphaël Valande, der seinen Debütfilm zu Ehren seiner Großmutter drehen möchte. Doch am Set beginnen die Dreharbeiten schief zu laufen, das Unterfangen entwickelt sich zu einem Desaster. Zu allem Überfluss versuchen die Schauspieler auch noch, den Film zu sabotieren. Doch die siebenteilige Serie beweist einmal mehr, was in der Branche schon lange hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird: Netflix kann keine Comedy.


    Schon der Anfang ist übertrieben in die Länge gezogen: Verschiedene Akteure äußern sich über zweieinhalb Minuten, dass das nachfolgende Projekt, das „Behind the Scene“-Redakteure dokumentierten, eine völlige Katastrophe wird. Mit solchen Stilmitteln sollte man achtsam umgehen, wie beispielsweise die britische Comedy-Serie «Man vs. Bee», in der Rowan Atkinson vor einem Gericht erscheint. Die bildundtonfabrik (btf) machte dies mit «How to Sell Drugs Online (Fast)» ebenfalls gut, in der Moritz den Unterschied zwischen seinem Business und das von gewöhnlichen Drogendealern vergleicht. Kurz, prägnant, knackig.


    Es macht zwar Spaß, dass man nach dem Vorspann ein richtiges Filmset sehen kann, doch die gesetzten Witze sind unlustig. Der Produzent läuft durch die Kulissen und nennt den Kameramann Slice, der erwidert, er hieße eigentlich Jean Robert. Es folgt eine Szene zwischen dem Regisseur Raphaël und seiner Hauptdarstellerin Ingrid, indem sie über Raphaël Großmutter Huguette reden. Sie rettete im Zweiten Weltkrieg zahlreiche französische Juden vor den Nationalsozialisten. Schließlich dreht sich das Gespräch, dass Raphaëls Eltern früh verstarben und er bei Huguette aufwuchs. Er machte dann Witze darüber, dass seine Großmutter vielleicht auch seine Eltern getötet haben könnte. Also ein Meta-Witz, nur schade, dass der überhaupt nicht lustig ist. Es folgt ein Gespräch, dass Ingrid nicht besonders aufgeregt sei, da es schließlich nicht ihr erster Dreh sei. Raphaël antwortet dann, das sei auch nicht seiner. Nur um sich danach zu verbessern.


    Schließlich beginnen die Dreharbeiten. Eine Assistentin weist Raphaël darauf hin, er müsse „Und bitte!“ sagen. Das sagt er recht leise, weshalb – man ahnt es schon, welcher Witz kommt – die Assistentin bittet, es lauter zu sagen. „Viel Lauter“, antwortet Raphaël und der Fernsehzuschauer beömmelt sich auf dem Sofa vor Lachen.


    Der Hauptdarsteller des Film-im-Films läuft durch einen Schützengraben im Zweiten Weltkrieg, Schüsse, Explosionen und Nebeleffekte. Schließlich klettert er aus dem Graben über eine Leiter in das Wohnzimmer seine Frau Huguette und durch den Nebel stößt er schmerzhaft am Wohnzimmertisch an. Die von Vincent Cassel verkörperte Figur des Großvaters von Raphaël schreit vor Wut und fordert auf, dass kein Rauch mehr verwendet wird. Es folgt schließlich eine kurze Diskussion, ob man nicht ein bisschen weniger Nebel einsetzen könne. Das wird verneint, Raphaël gibt klein bei. Schließlich kommt der Co-Produzent und fragt, warum er sich so auf der Nase herumtanzen lässt. Neuer Versuch: Jetzt beschweren sich die Kameraleute, dass die Szenen schlecht aussehen.


    Es folgten weitere solcher Szenen, deren Charme überhaupt nicht funktioniert. Raphaëls Bruder Tom kommt ans Set und fragt nach, ob dieser schon sein Drehbuch durchgelesen habe. Später bekommen die Zuschauer auch die echte Huguette zu sehen, die sich über Nichtigkeiten am Set beschwert. Die Lampenschirme am Kronleuchter seien nicht das Original. In der Pause kommt es wieder zu einer Konversation zwischen Ingrid und dem Regisseur, der ihr empfiehlt, Method-Acting zu betreiben. Die Anfang der 1950er Jahre entwickelte Schauspielmethode ist ein vollkommenes Aufgehen des Schauspielers in seiner Rolle. Nun schreit sie alle Personen hinter den Kulissen an, besonders witzig ist das nicht.


    In einem Team-Meeting verwechselt Raphaël erst die verschiedenen Crew-Mitglieder, rastet dann ein wenig aus und schließlich kommen obszöne Wörter zum Einsatz. Ein Teil des Ensembles hat diesen Part gefilmt und möchte jetzt eine Bestechungssumme kassieren. Er würde es sonst „verschicken“, der etwas ältere Produzent fragt seine Assistentin nur, wie man das verschicken könne, wenn man keine Adresse angibt. Er redet sich noch raus, er verstünde dies – beim Behind-the-Scenes-Gespräch gab er seinen Fauxpas zu.


    Nachdem Netflix mit «Lupin» ein tolles Projekt realisierte, wundert man sich schon, dass «Fiasko» eine solche Grütze ist. Die Franzosen haben durchaus lustige Comedy-Projekte geschaffen, doch die Serie von Igor Gotesman und Pierre Niney besticht durch vorhersehbare Witze, die zum großen Teil noch nicht einmal aufgehen. «Fiasko» ist tatsächlich ein Fiasko.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…o-ein-wirkliches-desaster

    Welches ist die einzige Region Frankreichs, in der für Züge Rechtsverkehr gilt?

    Elsass-Lothringen


    Was wird durch Antibiotika bekämpft? Viren, Bakterien, Pilze?

    Antibiotika bekämpfen nur Bakterienerkrankungen


    Was antwortet in allen Sprachen? Was spricht ohne Mund? Was hört ohne Ohren?

    Das Echo


    Wie viele Buchstaben hat das hawaiianische Alphabet?

    12


    Wie heißt die Fläche, auf der sich Sportfechter bewegen? Fairway, Planche, Matte oder Ring?

    Planche


    Welchen Titel hat die Fortsetzung des Buches "Tintenherz" von Cornelia Funke? Tintensaat, Tintenstift, Tintenfisch oder Tintenblut?

    Tintenblut


    Was passiert beim Herzkammerflimmern? Das Herz schlägt doppelt so schnell als normal, das Herz schlägt gar nicht mehr, pulslose Herzrythmusstörung oder das Herz schlägt halb so schnell wie normal?

    Pulslose Herzrythmusstörung


    Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet ein kirchliches Amt? Badekure, Senekure, Pedikure, oder Manikure?

    Senekure

    Der Schriftsteller Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. Im Alter von 19 Jahren gründete er die Wandzeitung „Al-Muntalek“, 1971 emigrierte er nach Deutschland, studierte Chemie in Heidelberg und legte 1979 seine Promotion ab. Daneben arbeitete er in Fabriken und als Aushilfskraft in Kaufhäusern, Restaurants und auf Baustellen. 1980 war er Mitgründer der Literaturgruppe "Südwind" und des PoLiKuns-Vereins, seit 1982 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt heute in Marnheim (Pfalz). Rafik Schami zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk wurde in 25 Sprachen übersetzt. Seit 2002 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.


    Rafik Schami schreibt für Leser jeden Alters, er ist ein begnadeter Geschichten- und Märchenerzähler und auch im Schriftlichen der mündlichen arabischen Erzähltradition verbunden. Er thematisiert die Lebensumstände von Einwanderern in Deutschland ebenso wie die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der arabischen Welt und plädiert für einen ernsthaften Versuch von Europäern und Arabern, sich gegenseitig besser zu verstehen, etwa in seinem Essayband: „Damaskus im Herzen und Deutschland im Blick“.


    In Rafik Schamis Werk scheint stets der Anspruch durch, demokratische Werte und Menschenrechte ins Blickfeld zu rücken und Defizite aufzuzeigen – egal um welchen Staat es geht. In „Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm“ veranschaulicht er Kindern mit viel Humor die Absurdität der Fremdenangst. In „Mit fremden Augen“ versucht er in nachdenklichem Ton, die Idee der Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern über die Ereignisse vom 11. September zu retten. Sein liebevolles Verhältnis zur alten Heimat hält ihn nicht davon ab, Diktaturen schonungslos zu analysieren und zu kritisieren. In seinem bislang umfangreichsten Roman „Die dunkle Seite der Liebe“ lässt er die jüngere Geschichte Syriens mit politischer Verfolgung und Diktatur im Rahmen einer spannenden Liebesgeschichte Revue passieren. In „Die Sehnsucht der Schwalbe“ reflektiert ein Einwanderer über Deutschland und bietet dem deutschen Publikum so eine erweiterte Perspektive auf die gesellschaftlichen Verhältnisse im eigenen Land.


    www.rafik-schami.de

    Drei mexikanische Schwestern auf Erfolgskurs

    Wenn Hard Rock anklingt, denken die meisten sofort an Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Black Sabbath, um nur mal jene drei zu nennen. Ende der 1960er Jahre begann dieser neue Rockstil Fuß zu fassen, beflügelt uns bis heute. Auffällig auch in jener Zeit, daß meistens männliche Bandmitglieder sich durchsetzten trotz Woodstock, den Hippies und der Flower-Power-Generation. Das hat sich inzwischen längst geändert, gut so.


    Insofern gleichwohl im Nordosten Mexikos, genauer gesagt in Monterrey, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Nuevo León. Dort wuchsen die drei Schwestern Daniela „Dany“ (*30. Januar 2000) Villarreal Vélez, Paulina „Pau“ Villarreal Vélez (*05. Februar 2002) und Alejandra „Ale“ Villarreal Vélez (*13. Dezember 2004) auf. Deren Eltern sorgten schon früh bei ihnen für eine klassische Klavierausbildung, den Grundstein musikalischen Schaffens. Ihr Vater Luis Villarreal und Rudy Joffroy managten sie von Beginn an, wobei Dany sich im weiteren Verlauf für die Gitarre als Instrument entschied, Pau für die Drums und Ale für den Baß.


    Weiterlesen unter: https://quergedachtesblog.word…g-hard-rock-vom-feinsten/

    Folgende Bands und deren Musiktitel erschienen in dieser Reihenfolge:


    1. Canned Heat - On The Road Again

    2. Roomful Of Blues - Shell Be So Fine

    3. Mojo Blues Band - Shes a Hot Mamacita

    4. The Crazy Hambones - Got a Hole in the Roll

    5. The Hoax - Fistful of Dirt

    6. Mungo Jerry - In the Summertime

    7. Otis Zola – Fire

    8. Jeff Healey Band - See the Light

    9. The Blues Brothers - Peter Gunn Theme

    10. The Delta Saints - Sometimes I Worry

    11. Morblus - Down In Mississippi

    12. Shadows of Knight – Gloria

    13. Canned Heat - Rollin And Tumblin

    14. Roomful Of Blues - Switchin In The Kitchen

    15. Mojo Blues Band - Wee Baby Blues

    16. The Crazy Hambones - Whos Gonna Take These Blues Away

    17. The Hoax - Into the blackhole

    18. Mungo Jerry - Mighty Man

    19. Otis Zola - Like A Sin

    20. Jeff Healey Band - Stuck In The Middle With You

    21. The Blues Brothers - She Caught the Katy

    22. The Delta Saints - Space Man

    23. Morblus - Groovin Up

    24. Shadows of Knight - I Got My Mojo Working

    «Charité»


    Das Erste beginnt heute mit der Ausstrahlung der lang ersehnten neuen Staffel von «Charité». Kann das beliebte Format noch immer überzeugen?


    In den Weiten des Zeitstroms, zwischen den markanten Pfeilern der Vergangenheit und den unbekannten Ufern der Zukunft, liegt ein spannender Einblick in menschliche Bestrebungen und medizinischen Eifer: Die Serie «Charité» wagt in ihrer neuesten Staffel einen kühnen Blick in die Zukunft, nachdem die vorangegangenen Kapitel uns durch das 19. und 20. Jahrhundert vom wilhelminischen Reich bis in die DDR führten. Nun erhebt sich die Erzählung in das Jahr 2049, unbestreitbar eine visionäre Landnahme für die Neugierigen und die Träumer unter den Fernsehzuschauern.


    Die Handlung wirkt indes wie eine Fortschreitung von bekannten Motiven, die problemorientierte Fernsehfilme natürlich schon heute gerne bespielen, und zeigt sicherlich vielmehr auf, mit welchen Herausforderungen wir uns im Heute beschäftigen, als was die Zukunft tatsächlich für uns bereithalten wird. Das liegt bei einem zukunftsorientierten und hoffentlich auch zukunftsweisenden Stoff grundsätzlich in der Natur der Sache: Die Spitzenforscherin Maral Safadi (Sesede Terziyan), gestählt durch ihre Erfahrungen in Boston, kehrt mit ihrer Gattin, der ehrwürdigen Gynäkologin Julia Kowalczyk (Angelina Häntsch), zurück zu den gepflasterten Wegen der Charité. Hier, wo die Steine der Geschichte nun mit den Keimen der Zukunft verschmelzen, übernimmt sie das Ruder des Instituts für Mikrobiologie. Doch ihre Rückkehr ist keine stille Heimkehr; sie steht vor den gewaltigen Mauern eines unbekannten Bakteriums, dessen Rätsel ihre wissenschaftliche Kühnheit und vielleicht sogar die ganze Menschheit herausfordern wird, wenn sie ihm nicht tunlichst Einhalt gebieten sollte.


    Doch nicht nur in den Petrischalen und Laboratorien weben sich die Fäden des Schicksals. Das Jahr 2049 steht im Zeichen einer umfassenden Gesundheitsreform, deren Schatten die bekannte Barmherzigkeit der Charité bedrohen. Denn in einer Welt, in der Krankenkassen jeden Bürger mit einem Scorewert brandmarken, der über ihre Behandlung bestimmt, beginnt sich die Gesellschaft zu spalten. Inmitten dieses Sturms stehen Befürworter und Gegner dieser Reform, und selbst innerhalb der Charité schwelt dieser Konflikt unaufhörlich vor sich hin – Eskalation gewiss.


    Maral Safadis Mutter, die tapfere Chirurgin Seda (Adriana Altaras), erhebt sich gegen die Ungerechtigkeit dieser neuen Ordnung und gründet im Dunkel der Nacht eine "Schattenklinik", einen Hort der Hoffnung für jene, denen das Schicksal auch in Zeiten der Krebsschutzimpfungen und Alzheimer-Früherkennung übel mitgespielt hat. Mit jedem Schritt gewinnt sie neue Verbündete in ihrem Kampf für Gerechtigkeit.


    Während Maral unermüdlich auf die nächste Revolution in der Mikrobiom-Forschung hinarbeitet, entspinnt sich unter der Erde ein stiller Kampf für das Recht auf Heilung. Doch nicht nur in den Hallen der Medizin wird das Banner der Reform gehisst; auch im privaten Gefüge der Familie Safadi wird der Konflikt zur Zerreißprobe zwischen Mutter und Tochter.


    Daraus wird ersichtlich, wovor die Fernsehautoren von heute am meisten Angst haben: nicht vor dem unkontrollierbaren technischen und medizinischen Fortschritt, der künstlichen Intelligenz und den damit einhergehenden Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt oder massiven Rückschlägen auf dem Weg zu neuen, innovativen Therapien, sondern vor einer tiefgreifenden und unheilbaren Spaltung der Gesellschaft und einer Zukunft, die kein Gemeinwesen mehr kennt.


    In diesen Gefilden des medizinischen Dramas und der sozialen Turbulenzen bietet die neue Staffel von «Charité» einen durchaus erfrischenden Blick, der mehr über das Hier und Jetzt als eine mögliche Zukunft aussagt, mit einer Mischung aus Faszination, Hoffnung und Herausforderung, mit der wir wohl alle in die Zukunft blicken. Es ist eine Reise, die nicht nur die Wissenschaftlerinnen und Ärzte in ihren Laboren fordert, sondern auch die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu anregt, über die Grenzen der Gegenwart hinaus zu denken und sich den Möglichkeiten des Morgen zu stellen – eine Erzählung, die uns daran erinnert, dass das wahre Herz der Medizin nicht in den Zahlen der Scorewerte oder den Schatten der Reform liegt, sondern in der unermüdlichen Suche nach Heilung und Menschlichkeit.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/150546/die-kritiker-charit

    «Bliss»: Ich möchte so gern ein Science-Fiction-Film sein


    Der Film ist eine Liebesgeschichte, in der Greg - kürzlich geschieden und gerade gefeuert - auf die geheimnisvolle Isabel trifft, die auf der Straße lebt


    Was ist real, was ist simuliert, was entspringt einfach nur unserer Einbildung? Fragen, mit denen sich Science-Fiction-Filme immer wieder auseinandergesetzt haben und damit auch immer wieder die Vorstellungskräfte der Rezipienten aktivieren. So beginnt auch die neue Amazon Studios-Produktion «Bliss» noch ganz vielversprechend, wenn anfangs daran gezweifelt wird, ob die graue, trostlose Welt, die die beiden Protagonisten umgibt, wirklich real ist. Müsste sie nicht viel farbenfroher und fröhlicher sein so wie sich das ein Mensch wünschen würde?


    Aber wer sich gelbe Kristalle einpfeift, durchschaut alles, kann die simulierte Welt sogar beherrschen und findet Eintritt in die scheinbar so viel schönere Welt. Das klingt verdächtig nach «Matrix», jenem Science-Fiction-Meisterwerk von 1999, wo Keanu Reeves die Wahl zwischen der blauen und der roten Pille hat. Aber nur die rote Pille offenbart ihm die Realität, die jedoch die trostlosere ist. Regisseur Mike Cahill («Another Earth») hat also einiges abgeguckt, will aber ganz woanders hin, was mit Science-Fiction dann gar nicht mehr viel zu tun hat.


    Rettung für einen niedergebeutelten Mann


    Greg (Owen Wilson) steht vor den Scherbenhauen seines Lebens. Seine Frau hat ihn verlassen, und im Büro seines Chefs bekommt er auch noch seine sofortige Kündigung. Sein Chef erleidet dabei jedoch einen tödlichen Unfall, den man ebenso als Mord auslegen könnte. Greg flüchtet in eine Bar und trifft dort Isabel (Salma Hayek), die von seiner Bredouille weiß und ihm einen Ausweg anbietet. Mit übernatürlichen Kräften sorgt sie dafür, dass der Leichnam aus dem Fenster fällt und alles nach Selbstmord aussieht.


    Greg ist ihr dankbar, zweifelt aber als ihn Isabel weißmachen will, dass alles um sie herum sowieso nur einer Computersimulation entspringt. Nur sie und er sind real. Die Einnahme von gelben Kristallen würde Greg helfen, die Wahrheit zu erkennen. Der Skeptiker zögert nicht lange und tatsächlich verfügt auch er anschließend über Kräfte, die alles möglich machen. Damit nicht genug, nimmt Isabel ihn in die echte Welt mit, in der alles so ist wie es sich Greg in seinen Träumen stets ausgemalt hatte. In dieser Welt ist Greg ein berühmter Erfinder und Isabel eine erfolgreiche Wissenschaftlerin. Aber auch hier gibt es Probleme, mit denen sich die beiden herumschlagen müssen.


    Realität oder Utopie?


    Wobei diese Probleme so gar nichts zur Sache beitragen und schlichtweg ins Leere führen. Denn ab diesem Punkt hat man längst durchschaut, dass sowohl Isabel als auch Greg den Bezug zum echten Leben gänzlich verloren haben. Ja, es geht hier auch gar nicht mehr darum, ob und wie die beiden die Schwelle zwischen Realität und Utopie überschreiten, weil es diese auch gar nicht mehr zu geben scheint. Regisseur Mike Cahill lässt nur hin und wieder durchblitzen, wo die Realität zu sitzen scheint, wenn wir seine Protagonisten im verwahrlosten Zustand wahrnehmen. Spätestens hier wird klar, dass wir es hier im Grunde genommen mit einem hoffnungslosen Drogendrama zu tun haben.


    Wir erleben zwei Menschen, die ihre Lage nicht mehr beherrschen und sich in einem Labyrinth aus Tagträumen und Trugbildern verloren haben. Wir Zuschauende wurden also anfangs auf eine falsche Fährte gesetzt, um selbst in dieses Labyrinth einzutreten. Insofern manipulieren Greg und Isabel dann doch uns, weil wir in den ersten 30 Minuten noch bereit sind, ihnen zu folgen.


    Große Namen statt großer Effekte


    Womöglich wäre daraus ein spannender Film geworden, wenn das Publikum noch weiter in dieses Spiel der Illusionen verstrickt geworden wäre. Stattdessen entscheidet sich Cahill dann aber doch schnell dazu, uns mit den Tatsachen seiner Geschichte konfrontieren zu wollen. Sobald das klar ist, fühlt man sich auf billigste Weise umso mehr manipuliert, wenn die anfängliche düstere Stimmung eigentlich nur damit erzeugt wurde, dass die Farbe wohl mit dem Schieberegler auf ein Minimum heruntergesetzt wurde. Dass die von Greg und Isabel favorisierte Welt ein Fake ist, zeigt sich, weil in diesem sonnendurchfluteten Wunderland geisterhaft erscheinende Figuren durchschwirren, die erkennbar computersimuliert sind.


    Billige Tricks, die auch gar keinen Sinn machen, weil das Spiel mit den Illusionen schon früher aufgehört hat - und das Publikum lässt sich davon schon gar nicht mehr beeindrucken. Um überhaupt zu beeindrucken, wurden zwei gestandene Schauspieler engagiert: Owen Wilson, der sich vor über 20 Jahren mit «Meine Braut, ihr Vater und ich» oder «Zoolander» als Komiker empfohlen hat, sich seit «Wunder» aber auch in ernsteren Rollen zeigt, und Salma Hayek, die sich hier mal schräg, mal sexy zeigt – ein Repertoire, dass sie von «From Dusk Till Dawn» bis «Frida» gekonnt ausspielt.


    Fazit: In den ersten 30 Minuten erinnert der Plot noch an «Matrix». Doch statt cleverer Science-Fiction-Story kristallisiert sich ein tragisches Suchtdrama heraus, das zu keinen neuen Erkenntnissen führt.


    Quelle: https://www.quotenmeter.de/n/1…science-fiction-film-sein

    Wie nennt man in der Literatur eine Lebensbeschreibung? Lebensgeschichte, Graphologie, Biographie oder Kardiographie? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Biographie


    Wie nennt man einen journalistischen Beitrag, in dem eine persönliche Meinung ausgedrückt wird? Volontariat, Strategie, Statistik oder Kommentar? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Kommentar


    Wer spielte 1978 in Werner Herzogs Film "Nosferatu" die Titelrolle? Udo Kier, Klaus Kinski, Gert Fröbe oder Kurt Raab? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Klaus Kinski


    Wie hieß der erste Hit der Popgruppe "a-ha"? Land Of Dreaming, Take On You, Dreamlover oder Take On Me? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Take On Me


    Aus welchem Land stammt die Sportart Eishockey? Schweden, USA, Tschechien oder Kanada?

    Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Kanada


    Wer stand Modell für die Neuauflage der "Marianne"-Büste 2001? Laetitia Casta, Patricia Kaas, Linda Evangelista oder Sophie Marceau? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Laetitia Casta  


    Welcher Roman endet mit den Worten "Sie hatten zum ersten Mal etwas aus Liebe getan."? Blaubart (Kurt Vonnegut), Oliver Twist (Charles Dickens), Hiob (Joseph Roth) oder Das Parfüm (Patrick Süskind)? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Das Parfüm (Patrick Süskind)


    In welchem dieser Filme spielt Whoopi Goldberg nicht mit? Ghost? Nachricht von Sam, Sister Act, Set it off oder Made in America? Die richtige Antwort nach dem nächsten Song... Set it off



Öffnungszeiten


Für einen Besuch im Tierheim möchten wir Sie bitten einen Termin

unter 07942 / 945740 (AB) zu vereinbaren.


https://www.tierschutzverein-hohenlohe.de/






Gnadenhof Tierchenpark

Der Tierchenpark entstand ursprünglich 2010 auf einer ehemaligen, jedoch völlig zugewucherten Schrebergarten-parzelle mit der Größe eines Fußballfeldes in Troisdorf Altenrath zwischen Köln und Bonn. Hier sollte eine Art Auffangstation für Kleintiere wie Kaninchen, Chinchillas, Ratten und Meerschweinchen entstehen.

https://tierchenpark.de/