Dein Weihnachtsgedicht - Eure Ideen

Achtung! Es kann zu Störungen im Sendebetrieb kommen!
  • Verloren und allein gelassen,


    Not und Weh in den Gassen.


    Lasset uns zum Feste an selbige denken,


    die sich nichts untem Baume können schenken.


    Jene, die nicht nur an diesen Tagen um ihr Leben


    ringen und nach Speisen streben,


    nach Zuneigung und einem Dach,


    dankbar wären


    nicht nur für die Heilige Nacht.

  • Ronald in der FB-Potpourri-Gruppe schlug dieses Gedicht von Heinz Erhardt vor:


    Feste


    Der Karpfen kocht, der Truthahn brät,

    man sitzt im engsten Kreise

    und singt vereint den ersten Vers

    manch wohlvertrauter Weise.

    Zum Beispiel “O, du fröhliche”,

    vom “Baum mit grünen Blättern” –

    und aus so manchem Augenpaar

    sieht man die Tränen klettern.

    Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum

    ist völlig unverständlich;

    man sollte lachen, fröhlich sein,

    denn ER erschien doch endlich! Zu Ostern – da wird jubiliert,

    manch buntes Ei erworben!

    Da lacht man gern – dabei ist er

    erst vorgestern gestorben.

  • Durch den Tannenwald

    In der Weihnachtszeit Geht ein Mann, uralt,

    Ob es stürmt oder schneit. Er ist ein guter Mann,

    Er kommt von weither

    Er hat es schwer


    Denn was trägt er ?

    Oh, der Sack, der ist schwer


    Voll mit guten Sachen

    Man hört ihn manchmal lachen

    Das hören auch die Stadtwachen


    Ein lassen sie ihn

    Sie sagen : Alter Mann, mit den vielen Sachen !

    Komm doch herein.

    Unsere Stadt fein hat bald Weihnachten


    Doch mit all den Frachten

    Da haben wir unsere Sorgen

    Fleissig arbeiten wir am Morgen

    Damit in jedem Raum alles steht.


    In jedem ob reich oder arm

    erklingt ein Wort ganz warm

    Weihnachten !


    Jeder feiert, auf seine Art

    Gross und Klein

    Mütter berühren ihre Kinder zart

    Leis erklingt es : Weihnachten !


    Warm ums Herz wird es dem Nikolaus

    denn er hat für alle was - selbst für die kleinste Maus.


    Er zieht in der Stadt umher

    von Haus zu Haus

    Obwohl er doch von weither

    Kennt ihn doch jeder.

    Geschrieben mit Feder

    Durchs Wort an jedem Ort.


    Selbst die, die leben mit Schmerz

    haben ihn in ihrem Herz.