Blog-Artikel von Lotar

    Das bis dahin wohl größte Musik-Festival begann am Freitag nachmittags, dem 15. August 1969 um 17:07 Uhr mit Richi Havens Song „From the Prison“ und endete mit Jimi Hendrix Song „Hey Joe“ am Montag, dem 18. August 1969 um 11:10. In diesem Zeitraum traten 32 Bands und Sänger/innen rund 40 Stunden vor den ca. 400.000 Zuschauern auf, es können durchaus wesentlich mehr gewesen sein. Dabei gönnten sie dem begeisterten Publikum 305 Songs. The Who spielte die meisten Songs, in gut einer Stunde 22, was allerdings bedeutet, daß sie manche abgekürzt haben müssen.


    Einige höcht unterschiedliche Bewertungen des Festivals:


    https://www.welt.de/kultur/art…ges-Missverstaendnis.html


    https://www.sueddeutsche.de/ku…days-for-future-1.4558621


    Ein Revival wird es wohl nicht geben, wie der Spiegel berichtet:


    https://www.spiegel.de/kultur/…faellt-aus-a-1279951.html

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    Zur Wortklang-Sendung am 01. August 2019



    Kaum ein Autor faszinierte mich mehr denn Edgar Allan Poe, in meiner Jugend verschlang ich seine Erzählungen, seinen einzigen Roman, aus dem ich in der Sendung rezitieren werde. Als junger Erwachsener gönnte ich uns dessen Gesamtausgabe, nur weniges las ich noch nicht, seine Rezensionen waren ziemlich gefürchtet, manche Kollegen fühlten sich regelrecht angegriffen, dadurch schuf er sich viele Feinde, blieb ihm vieles vergönnt.


    Manch Gedicht kann ich nur weiterempfehlen, selbstverständlich auch musikalisch wenigstens mit vier Titeln in der Sendung vertreten Alan Parsons Project mit Tales of Mystery and Imagination, welches 1976 erschienen sich mit diesem großartigen Autoren beschäftigt.

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    Was wäre der Blues, der Beat, der Rock ohne den Jazz? Genauso könnte man fragen, ob der Jazz ohne Klassische Musik zurechtkäme. Musikgeschichte sollte man stets in Zusammenhängen betrachten, was sowieso auf den Geschichtsverlauf des Menschen zutrifft. Entwicklungen haben ihren nicht zu übersehenden Sinn, fügen sich im Kontext zu einem riesigen Puzzlespiel. Wer neugierig genug, vermag dies ohne weiteres verstehen und genießen.


    In der Sendung möchte ich das Wesen des Jazz vertiefen, was er darstellt, woher er kommt, aber auch die Stile näher betrachten. Natürlich geht es ausschließlich um Jazz-Musik wie die von Louis Armstrong, Ike Quebec, Herbie Nichols, Clare Fischer, Bill Evans, sowie etliche andere.

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    ...so der Titel des zweiten Kurzgeschichten-Bandes meiner Frau, Doris Mock-Kamm. In der jetzigen Sendung Wortklang trifft Musik am kommenden Donnerstag, dem 04. Juli, möchte ich ihr schriftstellerisches Schaffen ein wenig vorstellen, wer noch nicht auf unserer Medienseite https://querdenkende.com/ gestöbert hat.


    Aus diesem Buch rezitiere ich gleichwohl die gleichnamige Titelgeschichte, Helena von gegenüber, Alles, nur nicht Tim und Persönlichkeit pflegen. Obendrein vier Gedichte: Auch Trompeten rosten, Zu früh verblüht, Hals- und Beinbruch sowie Pluralistische Macht der Schöpfungswille.


    Dazwischen natürlich Musik zur Entspannung, u.a.


    Mark Forster


    The Kooks


    Smile and burn

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    Eines der wichtigsten Themen betrifft die Liebe, Mensch ihr in vielen Kombinationen im Alltag begegnet. Sie ist mit Abstand die größte Kraft im Universum trotz aller Gewalt, Zerstörung und Kriegen. Ohne sie wäre Leben erst gar nicht möglich, die Schöpfung hat sie keineswegs zufällig erschaffen.


    Was im spirituellen genauso gilt so auch oder erst recht im kreativen. Insofern beflügelt sie natürlich die Musik. Love on air widmet sich im Extra-Special am kommenden Donnerstag, dem 27. Juni, dem Thema, dabei habe ich eine Auswahl getroffen, wissend, daß noch etliche andere Songs on air sind, ob im Radio oder wer immer danach sich sehnt, den Klang der Musik erleben zu wollen.


    Mit dabei u.a.


    Luther Vandross


    Marit Larsen


    Stevie Wonder


    The Bangles


    3 Doors Down

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    Erschienen im heißen Herbst 1977, als die RAF die BRD extremst beschäftigte, im Kiepenheuer & Witsch Verlag, seinen Söhnen Raimund, René und Vincent in Dankbarkeit gewidmet, wie man zu Beginn vor dem ersten Kapitel nachlesen kann.


    „Er handelt von der Gesellschaft der 70er Jahre, die sich unter dem Eindruck von Gewalt und Bedrohung deformiert hat. Ein riesiges System von Sicherheitsmaßnahmen hat sich wie ein Fangnetz über das ganze Leben gelegt und droht alle Spontaneität und Initimität zu zerstören. Mittepunkt des Geschehens ist der Zeitungsverleger und Verbandspräsident Frotrz Tolm und seine weitverzweigte Familie, die in der nächsten Generation zur gesellschaftlichen Opposition oder Gegenkultur gehört. Heinrich Böll schildert dieses Panorama mesnchlicher Entfremdung mit kritischer Schärfe, aber auch mit freundlicher Zuneigung, wenn er kleine Gegenwelten geretteter Intimität und Menscchlichkeit beschreibt.“ ...liest man auf der Rückseite des 415-Seiten-Romans.


    In meiner Sendung

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    Vorneweg muß ich mal etwas loswerden, zumal ich selbst aktiv Musicals beruflich begleitet habe. Wie ich schon bereits im ersten Extra-Special zum Thema betonte, kein Geschehen auf der Bühne deckt dermaßen viele Künste ab wie Musicals. Das sollte inzwischen begriffen worden sein.


    Das scheint aber bei jenem Poptitan, Herrn Dieter Bohlen, nicht „angekommen“ zu sein, weil er des öfteren in der Glotze vor laufenden Kameras seinen Unmut über Musicals gern zum Besten gab. Jeder wie er mag. Verstehen muß man derartig abfällige Äußerungen mitnichten.


    Bei meinem zweiten Extra-Special vertiefe ich diesmal folgende Musicals: Cats, The Lion King, Die Schöne und das Biest, Mamma Mia!, Pretty Woman sowie Titanic. Selbstverständlich plaudere ich auch ein wenig aus dem Nähkästchen, versteht sich von selbst.

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    Mai? Da war doch mal was?! Stimmt, man nennt ihn auch den Wonnemonat. In Zeiten des Klimawandels ist wohl alles möglich, wußte übrigens nicht nur Edgar Cayce. Am 23. Mai soll erneut der Musikmix im Vordergrund stehen, manche Infos sind dabei genauso wie zwei Fragen zur Musik, eine physikalische, eine zur Politik. Natürlich wie immer die aktuellen Kinonews.


    Musikalisch mögen Bands zum Zug kommen wie:


    T’Pau


    Elif


    Van Halen


    Fischerspooner

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    Die spannende Familiensaga um eine weiße Siedlerfamilie und einen afrikanischen Stammesverband gibt einen Einblick in das Herz und die Seele Afrikas. Von welchem Roman mag hier wohl die Rede sein? Wer ihn zu lesen beginnt, legt ihn bestimmt nicht mehr weg. Ein großartiger Erzählstil prägt Barbara Woods 13. Roman „Rote Sonne, schwarzes Land“, übersetzt aus dem Amerikanischen von Manfred Ohl und Hans Sartorius, aus dem Jahr 1988, der in Deutschland ein Jahr später beim Fischer-Verlag erschien.


    Seit Jahresbeginn widme ich in den Wortklang-Sendungen die ganze Aufmerksamkeit einem Autoren/einer Autorin, dies waren bisher Beverly Harper, Erich Maria Remarque, Isabel Bogdan und Frank Schätzing, im Wonnemonat Mai sei es Barbara Wood, das erste Kapitel des Romanes wird rezitiert, dazwischen wie immer Musik, ein wenig über die Autorin.

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    Manchmal kann und darf auch mal Spaß dabei sein, so wie Helge Schneider es ziemlich gut verstand. Musik soll in erster Linie unterhalten, nehmen wir es doch beim Wort, führen die Diskussion um Problematiken, Mißstände.


    Wer kennt ihn nicht, z. B. den Protestsong. Die Sendung Musik zwischen Protest, Ulk und Politik – ein Extra-Special am letzten Donnerstag im April, kann keineswegs sich sämtlichen Musikern widmen, das würde nicht nur den Senderahmen der kurzen zwei Stunden sprengen, sondern es fehlt gleichwohl von allen entsprechendes Audiomaterial.

    Mit dabei u.a. Bob Dylan, Blumfeld, Herbert Grönemeyer, Janis Joplin, Tocotronic, um nur ein paar wenige zu benennen. Ganz wesentlich, die unterschiedlichen, beherzten Botschaften der Musiker. Es menschelt halt und reicht ihnen eben keineswegs, einfache Texte zu liefern, das decken genügend Genres innerhalb dieser Kunstrichtung ab. Das Publikum möge darüber nachdenken, mit dem tollen Effekt, daß Musik auf ihre Weise es versteht,

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