Blog-Artikel von Lotar

Liebe Musikfreunde, wir werkeln an unserer Homepage, dabei kann es teils zu Störungen kommen!
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    Über den Schriftsteller Charles Dickens


    David Copperfield bezeichnet Dickens selbst als sein Lieblingskind: "Ich bin ein guter Vater gegen jedes Kind meiner Phantasie, ... aber ... im Innersten meines Herzens hege ich ein Lieblingskind, und sein Name ist David Copperfield" (I am a proud parent to every child of my fancy ... but ... I have in my heart of hearts a favorite child, and his name is David Copperfield). Für die Literaturgeschichte hat das Werk eine hohe Bedeutung auch durch die vielen autobiographischen Züge, die darin enthalten sind.


    David Copperfield erzählt im Rückblick seine Lebensgeschichte von der Kindheit an bis zum erfolgreichen Schriftsteller mit Familie. Die vier Etappen sind: Kindheit, Ausbildung, Beruf und Ehe mit Dora, Neuanfang mit Agnes. Damit verbunden sind mehrere teilweise tragische Parallelhandlungen mit Romanfiguren, die immer wieder seinen Weg kreuzen und in einzelnen Phasen sein Leben beeinflusst, z. B. seine enge Vertraute Agnes Wickfield, seine

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    Thema der Sendung: Kolumne


    Ging es bisherig in den Extra-Specials jeweils um musikalische Themen, möge diesmal die Ausnahme der Regel sein. Keine Sorge, für musikalische Unterhaltung sei ohnehin gesorgt, versteht sich. Aber warum nicht mal die Aufmerksamkeit auf andere Fragen lenken?


    Was hat es mit Kolumnen auf sich, über die wir in Magazinen, Zeitungen oder im Internet stolpern? Und vor allem, was soll sie denn darstellen, bezwecken? Dieser Frage möchte der Extra-Special nachgehen, sie nicht nur beantworten, sondern anhand von Beispielen verdeutlichen.


    Sechs verschiedene Kolumnen werde ich rezitieren, allesamt längst veröffentlicht auf unserem Portal Makadomo. Dort befinden sich inzwischen 337 Kolumnen, die meine Frau Doris verfaßte. Es handelt sich um Proleten benötigen banale Parolen (02.09.2019), Jammern befreit und grenzt aus (27.11.2017), Piep Schnurzegal oder wieso einem alles schnuppe sein soll (11.08.2017), Wohnungssuche ein Glücksspiel (26.06.2017), Wer Frieden kriegen

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    Thema der Sendung Minette Walters



    Es gibt viele Autorinnen, auch Kriminalschriftstellerinnen, dennoch fällt die 70-jährige britische Minette Walters durchaus auf. Ihr Schreibstil offenbart ein hohes Niveau, sie zeichnet eine tolle Beobachtungsgabe aus, dabei ließ sie sich Zeit mit dem Schreiben selbst, zog es zunächst vor, ihre Kinder großzuziehen. Erst als ihr jüngster Sohn außer Haus in einem Internat untergebracht war, begann sie intensiv mit dem Schreiben.


    16 Kriminalromane sind bisher erschienen, der letzte, „Der Keller“ (The Cellar) 2015, zwei Jahre später veröffentlichte sie den historischen Roman „Die letzte Stunde“ (The Last Hours), fünf ihrer Krimis wurden inzwischen verfilmt.


    In der Sendung stelle ich ihren 8. Kriminalroman aus dem Jahr 2000 vor, Schlangenlinien, rezitiere daraus, außerdem gibt es ein paar Infos über hin, ihre Vita, Musik u.a. von Joe Cocker, The Cure, Lucie Licht, Bap, James Taylor.

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    ...jetzt am Donnerstag, dem 25. Juni 2020



    Aller guten Dinge sind 3, sagt man doch so. Inzwischen gab es im Extra-Special bereits drei Sendungen über Punk & New Wave, naheliegend auch Musicals ein drittes Mal euch zu gönnen, oder?


    Die Musicals Annie und Chicago sollen es sein, ebenso ein wenig über den Musicalfilm High School Musical als auch den deutschen Jugendfilm Rock it! Warum nicht auch die Irish-Dance-Show Lord oft he Dance? Klar doch, das gehört im weitesten Sinne auch zu diesem Metier.


    Dazwischen stelle ich euch andere Musical-Songs vor, versteht sich von selbst.

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    Er sah die Welt von unten


    Von Eva Pfister vom Deutschlandfunk Kultur



    Romantiker und Realist, klarer Kopf und morphiumsüchtig, Rebell und Mitläufer – Hans Fallada war vieles, aber vor allem einer der großen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Eine Lange Nacht über ein Leben zwischen Abgrund und Welterfolg.


    Er schrieb große Romane über kleine Leute: über Arbeitslose und Gefangene, über Landarbeiter und Prostituierte, über Spieler und Trinker: Hans Fallada, einer der besten Erzähler des 20. Jahrhunderts.


    Rudolf Ditzen, wie er eigentlich hieß, kannte die Milieus, die er schilderte, alle aus eigener Erfahrung, denn das Leben riss ihn immer wieder aus den vorgezeigten Wegen hinaus und in die Abgründe hinein. Er war arbeitsbesessen, suchtkrank und depressiv, aber auch ein liebevoller Familienvater und kompetenter Landwirt.


    Weltberühmt – auch dank seiner Frau


    Seinen unverhofften Welterfolg erlangt Hans Fallada im Alter von 39 Jahren mit seinem Roman „Kleiner Mann, was nun“. Mit der

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    Country Music


    Während Country-Musik in den USA die erfolgreichste Musikrichtung darstellt, ist der Ruf dieses Genres in Europa eher ambivalent. Häufig wird es als wertekonservativ und reaktionär disqualifiziert oder belächelt, und das, obwohl der Country-Pop als Schlagerform fest etabliert ist. Schon 1979 hätte die deutsche Countryformation "Truckstop" beinahe den Grand Prix d'Eurovision gewonnen und allen Moden zum Trotz hat Country immer wieder zeitlose Texte ("Freedom is just another word for nothing left to loose", Kris Kristofferson) und zeitlose Musik hervorgebracht.


    Interpreten und Bands wie Kenny Rogers, Lonestar, Johnny Cash, Golden Smog, Roy Acuff und etliche andere werden zu hören sein. Dazwischen Infos über sie selbst als auch, was Country Music ausmacht und bedeutet.

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    Ingrid Noll – Deutschlands erfolgreichste Kriminalautorin



    Wie Der Spiegel sie mal betitelt hatte. Dabei durchaus richtig liegen mag. Spät begann ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Die Kinder längst aus dem Haus, veröffentlichte sie ihren ersten Roman, Der Hahn ist tot, im Jahr 1991, wo sie 56 Jahre alt wurde. Zugleich ziemlich erfolgreich.


    Dann folgten noch 14 weitere Romane neben Kurzgeschichten, einem Kinderbuch, über ihren letzten, Goldschatz, der jüngst diesjährig veröffentlicht wurde, weiß ich in der Sendung neben ihrer Vita auch zu berichten.


    Das Hauptaugenmerk gilt allerdings ihrem dritten Roman, Die Apothekerin, aus dem ich rezitieren werde. Entsprechende Infos sollen auch geliefert werden.


    Musikalisch erwartet euch ein angemessener Mix, schließlich braucht’s die Zeit zur Besinnung.


    Der Mannheimer Morgen bemerkte zum Roman Die Apothekerin:


    „Weit mehr als für Leichen interessiert sich die Autorin für die psychologischen Verstrickungen ihrer Figuren, für die Motive

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    Zur Sendung vom 30. April 2020

    "Das Wort Weltmusik wurde erst im vergangenen Jahrhundert geprägt, doch die Sache selbst ist wesentlich älter. Weltmusikalische Ansätze gibt es bereits in den frühgeschichtlichen Großreichen mit ihrem bunten Gemisch der Völker, Religionen und Stile", weiß der Musik-Duden. Und bereits um das Jahr 1420 beschreibt der arabische Historiker Hafez-I-Abru einige Ensembles an den Höfen Zentralasiens als: "Sie sangen und spielten Motive im persischen Stil auf arabische Melodien nach türkischem Brauch mit mongolischen Stimmen und folgten dabei chinesischen Gesangsprinzipien und Metren aus dem Altai."


    Was wir heute Weltmusik nennen, erlebt seine Geburtsstunde in den 60ern. Einer der ersten Weltmusiker in diesem Sinne ist der amerikanische Jazzklarinettist Tony Scott. Nach ausgiebigen Weltreisen Ende der 50er und einem fünfjährigen Aufenthalt in Asien spielte er 1964, gemeinsam mit dem Koto-Spieler S. Yuize, das bis heute gültige Album "Music For Zen

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    Die Corona-Krise erfordert manch Änderung

    Betroffen sind allesamt davon. Es kommt somit darauf an, was wir machen. Zuhause bleiben, außer zum Einkaufen, Füße vertreten oder arbeiten. Das bleibt nicht folgenlos, vor allem für etliche Branchen, die gar pleitegehen trotz manch fragwürdiger Versprechen seitens Regierender.


    Normalerweise gebe ich gern bei den Potpourri-Sendungen die Kinonews zum Besten. Die müssen leider pausieren, weil niemand mehr ins Kino geht, solange diese Pandemie uns das diktiert.


    Somit gibt es einen sinnigen Ersatz für all diejenigen, die dem Fernseher oder auch Netflix treu bleiben. Texte, also Kritiken, Meinungen, News über quotenmeter.de habe ich entdecken können. Bis dahin -, wollen wir hoffen, daß wieder die Zeit des Kinos zurückkehrt.

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    Ein paar Infos zur Sendung am 26. März 2020


    In erster Linie soll natürlich Musik im Vordergrund stehen in all ihrer Vielfältigkeit, auch wenn die Corona-Krise uns allesamt betrifft. In Erinnerung an eine tolle Musikepoche, dem Punk & New Wave, möchte ich ein drittes Mal euch diese Klänge, die Extra-Vakanz gönnen, die jenen Musikstil auszeichnen.


    Erst recht, weil ich selbst diesen live damals in Berlin erleben durfte, Teil der Szene war, mich allerdings schnell wieder distanzierte, als ich bemerkte, daß Kommerz sich breitmachte.

    Natürlich plaudere ich daher ein wenig aus dem Nähkästchen, versteht sich von selbst, neben manchen Infos zu den Bands.


    Welche Bands laß ich erklingen? Die Punk-Bands The Clash, Wire, Patti Smith, Ramones, 999 und The Vibrators oder die New-Wave-Bands Spliff, Talking Heads, The B 52’s, Bauhaus und Devo, um nur ein paar zu benennen.

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