Wortklang trifft Musik

Hörspiele haben wieder an Beliebtheit zugenommen trotz des Internetzeitalters, einer ständigen Berieselung per Videos, einer gigantischen Filmindustrie. Literatur hat ihren Stellenwert genauso wie Musik selbst.

    Die spannende Familiensaga um eine weiße Siedlerfamilie und einen afrikanischen Stammesverband gibt einen Einblick in das Herz und die Seele Afrikas. Von welchem Roman mag hier wohl die Rede sein? Wer ihn zu lesen beginnt, legt ihn bestimmt nicht mehr weg. Ein großartiger Erzählstil prägt Barbara Woods 13. Roman „Rote Sonne, schwarzes Land“, übersetzt aus dem Amerikanischen von Manfred Ohl und Hans Sartorius, aus dem Jahr 1988, der in Deutschland ein Jahr später beim Fischer-Verlag erschien.


    Seit Jahresbeginn widme ich in den Wortklang-Sendungen die ganze Aufmerksamkeit einem Autoren/einer Autorin, dies waren bisher Beverly Harper, Erich Maria Remarque, Isabel Bogdan und Frank Schätzing, im Wonnemonat Mai sei es Barbara Wood, das erste Kapitel des Romanes wird rezitiert, dazwischen wie immer Musik, ein wenig über die Autorin.

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    Wird Thema der Sendung am 04. April. Seinen fünften Roman kann ich unbedingt empfehlen, meisterhaft gelungen in dessen Aussage, daß die Natur sich auflehnt gegen eine Menschheit, die bisherig nicht verstanden hat, was sie alles falsch machte, meinte, sie müsse sich über alles und allem stellen. Wer den Roman liest, bekommt anschaulich verdeutlicht, wie klein doch die Welt außerhalb der Meere sich gestaltet, während innerhalb des gigantischen Reiches der Ozeane viel geheimnisvolles sich langsam offenbart.


    Natürlich wird auch Musik zwischen den Textpassagen für genügend Besinnung sorgen, obendrein weise ich auf Schätzings Erstling, „Tod und Teufel“ hin, den ich ebenso mit großer Anteilnahme gern gelesen habe.

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    Genau das kann der Leser ihres Romans Der Pfau im Klappentext sehen, der im Insel-Verlag als Taschenbuch mir vorliegt. Die dritte Sendung Wortklang trifft Musik, jetzt am Donnerstag, dem 07. März, widme ich somit der Übersetzerin und Autorin Isabel Bogdan, ich rezitiere aus diesem Roman.


    Auf der Rückseite liest man den ersten Satz ihres Romans: Einer der Pfauen war verrückt geworden.


    Es folgt eine kurze, inhaltliche Zusammenfassung:


    Ein charmant heruntergekommener Landsitz in den schottischen Highlands, eine Londoner Investmentbankergruppe zum Teambuilding – und ein durchgedrehter Pfau, der bei Blau nur noch rotsieht und dadurch ein Geschehen in Gang setzt, das alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt.


    Felix Bayer rezensiert für den Spiegel:

    Aber nicht nur im Schauplatz ihres Romans, sondern auch im Tonfall will sich Isabel Bogdan den Vorbildern anverwandeln, sie schreibt so, wie es sich für einen Roman über die britische Oberschicht gehört: mit feiner Ironie, leichter

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    Die meisten von Euch werden wohl nicht die Initialen E.M.R. zuordnen können, es verbirgt sich hinter ihnen kein geringerer als Erich Maria Remarque, der eigentlich als Erich Paul Remark gegen Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurde. Sein bekanntester Roman ist wohl Im Westen nichts Neues, in welchem er die Schrecken des Ersten Weltkriegs beschreibt.


    Während die Nazis ihn ob seiner unerschrockenen Friedensbotschaften in seinen Romanen daher vehement ächteten, seine deutsche Staatsbürgerschaft in Folge aberkannten, lebte er nach dem Krieg sowohl als Exil-Schweizer weiterhin dort, aber ebenso in den USA, um schließlich 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

    In meiner zweiten Wortklang-Sendung am 07. Februar möchte ich Euch Remarques 6. Roman ans Herz legen, Arc de Triomphe, daraus rezitieren. „Paris 1939, am Vorabend der Katastrophe: Im Schatten des Triumphbogens unter anderen deutschen Emigranten auch der politisch verfolgte Chirurg Dr. Ravic verborgen. Sein

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    Gleich zu Beginn im neuen Jahr 2019 möchte ich eine wichtige Erneuerung in der Sendung Wortklang trifft Musik einführen. Bisher rezitierte ich vier bis fünf Werke von Autoren, dabei in erster Linie Kurzgeschichten und Gedichte. Das soll sich jetzt ändern. Daher gilt die Aufmerksamkeit jeweils einer Autorin/einem Autor.


    In der ersten Sendung des Jahres, am Donnerstag, dem 03. Januar, möchte ich Euch die australische Schriftstellerin Beverley Harper näherbringen, die wunderbare Romane schrieb, eines davon hat mir ganz besonders gut gefallen, einmal mit dem Lesen begonnen, konnte ich es kaum weglegen bzw. unterbrechen, so spannend und packend verstand es Beverley Harper, ihre Leser in den Bann zu ziehen.


    Auf der Rückseite des im Lübbe Verlag erschienenen Taschenbuchs liest man kurz zusammengefaßt das Wesentliche über ihren Roman:


    1945 kehren zwei Männer aus dem Krieg nach Zululand, Südafrika, zurück. Sie haben nichts gemeinsam: Joe King ist ein Farmbesitzer britischer Abstammung,

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