was mich bewegt - Film-/Buchtipps, Aktuelles und vieles mehr

    Zuletzt las ich von Fitzek "Das Paket". Irgendwie wurde ich immer neugieriger, weil mir Jemand von ihm erzählte, und eines Tages - vor einigen Jahren schon - entdeckte ich "Passagier 23" auf dem Nachttisch meiner damals besten Freundin. Ich fand den nicht schlecht, hörte irgendwann Fitzeks "Flugangst 7A" und kam kürzlich wie gesagt zu "Das Paket", das ich als sehr twistreich und packend fand.

    Von "Achtnacht" hatte ich mal gehört und hatte zuvor keine Vorstellung davon.


    Schon die Ausgangssituation könnte perfider und dramatischer kaum sein. Keine Helden, die Handelnden sind eher Verlierer, vom Leben gezeichnet. Ein Vater, der durch seine Unbeherrschtheit das Leben seiner geliebten Tochter zerstört hat, eine junge Frau, die ein Experiment gestartet hat, das völlig außer Kontrolle geraten ist, ein exzentrischer Vater,....normal ist eben langweilig.


    So jagt Fitzek seine Protagonisten durch eine mörderische Nacht und legt immer wieder Finten bis zur völlig überraschenden Auflösung.


    Weiterlesen

    Als echter Herzenswärmer entpuppte sich der Film "The book of love" von Regisseur Bill Purple. Der Witwer Henry nimmt sich nach dem tragischen Unfalltod seiner schwangeren Frau einer Ausreißerin an, die mit einem selbstgebautem Floß über das Meer will. Dabei vereinen die Schickale der beiden sie miteinander. Sie sucht ihren verschollenen Vater, während Henry versucht mit dem Tod seiner Ehefrau fertig zu werden. Dabei hat der Film - glänzend besetzt in den Hauptrollen mit Jason Sudeikis sowie der wunderbaren Maisie Williams, die Einigen vielleicht durch die Rolle der jungen "Arya" in der Serie "Game of thrones" bekannt sein dürfte - dabei auch sehr philosophisch und dennoch wunderbar unterhaltend gemacht - so soll Wohlfühl-Kino eben sein.

    Weiterlesen

    Es reißt irgendwie nicht ab...


    Kaum ein Monat, in dem nicht ein Idol der Jugend verstirbt.

    Jetzt hat es auch Jan-Michael Vincent erwischt. Der 74-jährige, in Colorado geborene Schauspieler starb am 10.02.2019 an den Folgen eines Herzinfarkts.


    Er wurde übrigens zweimal für den Golden Globe nominiert (für den Fernsehfilm "Going home" und für "Feuersturm).


    Seine wichtigste Rolle für Fans der 80er Jahre dürfte aber wohl die Rolle des Chefs im Airwolf gewesen sein. Dort spielte er neben Oscar-Preisträger Ernest Borgnine in insgesamte drei Staffeln der erfolgreichen Actionserie.

    Weiterlesen

    Mit David Safier hatte ich schon früh zu tun, allerdings ohne es wirklich zu wissen. Als regelmäßiger Konsument der ARD-Serie "Berlin Berlin" rund um die quirlige, Chaos-"Lolle" dürfte ich zum ersten Mal in Kontakt mit seinen Werken gekommen sein. Mein erstes Buch von ihm, auf dass mich eine Bekannte brachte, war "Jesus liebt mich", das ich wirklich fesselnd und wunderbar witzig fand - wohl da ich zum christlichen Glauben - sagen wir - einige Fragen hätte, die "ihn" vielleicht verunsichern könnten.

    Ich las dann "Happy family", "Muh" und natürlich auch seinen Klassiker "Mieses Karma". An ein Buch von ihm habe ich mich lange nicht herangetraut, denn ich wusste, dass "28 Tage lang" nicht den typischen Safier-Stil haben würde; es war nämlich keine witzige Geschichte wie er sie sonst schreibt. Dazu jetzt mehr.


    "28 Tage lang" erzählt von ganz besonderen Menschen. Die Titelfigur ist dabei frei erfunden, aber alles was in dem Buch geschieht, haben Menschen so berichtet. Safiers Geschichte

    Weiterlesen