Der Thread zur Sendung


  • Hütte Rockt Festival 13

    09. & 10.08.2019

    Georgsmarienhütte (bei Osnabrück)


    1. Bandwelle und neuer Termin

    Das Hütte Rockt Festival Anfang August? Wie kommt denn sowas? Nachdem das Hütte Rockt Festival 10 Jahre lang am letzten August-Wochenende stattfand, mit fast immer gleichbleibendem Regenwetter, entschied man sich 2017 das Festivaldatum um eine Woche nach vorne zu verlegen. Der Erfolg, nicht nur der wetterabhängige, gibt Recht! Im Jahre 2019 wird das Festival erstmals Anfang August stattfinden, also mitten im Hochsommer! Aber nicht nur auf das Wetter gibt man Acht, sondern auch auf Parallel- und Partner-Veranstaltungen.


    Die erste Bandwelle kommt in diesem Jahr früher und noch hochkarätiger angerollt wie gewohnt: Bei der dreizehnten Ausgabe des als "Dorffest" ins Leben gerufenen Hütte Rockt Festivals werden keine geringeren auftreten als die "WINGENFELDER"! Im ausverkauften Rosenhof Osnabrück gecastet vom 1. Vorsitzenden des gemeinnützigen "Die Hütte Rock e.V.´s" Marius Kleinheider:


    "Wir freuen uns sehr, mit den Wingenfeldern, den Sängern von "Fury In The Slaughterhouse", eine echte Größe in der Musikbranche für unser Festival gewonnen zu haben. Wir versuchen jedes Jahr unser Angebot attraktiver zu machen, besonders für Familien, die sich nicht nur für die Künstler auf der Bühne interessieren, sondern auch für das Drumherum! Daher wird ein kleiner Marktplatz aufgebaut, der zum Schlemmen und Shoppen einlädt, und auch das Rahmenprogramm wird erweitert!"


    Während die Eltern die Fury Songs der Wingenfelder mitsingen können, sind die Söhne und Töchter textsicher bei "SWISS & DIE ANDERN". Swiss ist kein aalglatter, weichgespülter Schwiegersohntyp, hier trifft Punk auf Rap, Eskalation auf Pogo! Die Band trifft den musikalischen und gesellschaftlichen Nerv der Jugend voll auf die Zwölf!


    Anfangs aus der Punkbewegung entstanden, 2009 aufgelöst und dieses Jahr endlich wiedervereinigt, gehört "MUFF POTTER" mit ihrem Indie/Alternative-Rock inzwischen zur alten Hamburger Schule. Neben ihrer bereits ausverkauften Club-Tour spielen sie 2019 eine Handvoll auserlesene Festivals.


    Teenage Highschool-Punk-Rock kredenzen uns die Jungs von "CITY KIDS FEEL THE BEAT", wie man es bisher nur von den amerikanischen Vorbildern wie Blink182 oder SUM 41 kennt. Dass die Jungs aus Ulm kommen, merkt man weder dem amerikanisch angehauchten Style noch dem Gesang an.


    Die Zeltbühne wird wie gewohnt mit lokalen Größen bestückt. Das Raum- sowie das Klang-Konzept des Festzeltes wird optimiert, wo in 2018 "klotzen statt kleckern" auf der Tagesordnung stand, wird nun eine stimmungssteigende Größe angezielt.


    Erneut kann sich der Gewinner des "HÜTTENMARKT ROCKBATTLES" einen Auftritt sichern auf Hauptbühne sichern. Der Contest wird am 24.05.2019 im Zuge des Hüttenmarktes Georgsmarienhütte stattfinden, mit dem die Open-Air Saison eingeläutet wird.


    Der neu ins Leben gerufene Live-Stream, bei dem u.a. auftretende Bands und Verantwortliche einzelner Festival-Bereiche interviewt werden, wurde sehr gut angenommen, ebenso wie der reanimierte Instagram-Account. Daher kann man sich auch 2019 auf interessante Interview-Partner sowie Fotos direkt vom Festival-Gelände freuen.


    "HÜTTE ROCKT KIDS" lockt mit zahlreichen Spielen und Aktionen, wie Dosenwerfen, Gummitwist, Seilspringen und Tauziehen! Des Weiteren kann sich jeder auf der "OPEN STAGE" eine Gitarre oder das Mikrofon schnappen und zeigen, was er kann!


    Ab sofort sind 2-Tages-Tickets der Preisstufe 1 ab 40,00 € an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.eventim.de erhältlich. Die Vorverkaufsstellen vor Ort sind Schreibwaren Fröse, Oeseder Straße 78 sowie Kleinheider Hörsysteme, Hindenburgstraße 24, beide in 49124 Georgsmarienhütte.


    Quelle: sub-sounds

  • QUENTIN SAUVÉ - WHATEVER IT TAKES


    Soloalbum des Birds in Row-Bassisten erscheint im Februar.


    Birds in Row-Bassist Quentin Sauvé kündigt heute mit "Whatever It Takes" sein Solo-Debütalbum an, das am 01. Februar 2019 auf I.CORRUPT.RECORDS in Deutschland erscheint. Sein ehemaliges Folk-Projekte Throw Me Off The Bridge, das er 2011 startet, musste der Franzose wegen des Erfolgs seiner Hardcore-Punk-Band Birds In Row vor einiger Zeit beenden, doch jetzt ist er endlich mit neuem, ruhigem Solomaterial zurück.


    https://www.youtube.com/watch?v=kGuS5KUd8Ss&feature=youtu.be


    Zum neuen Song sagt Quentin Sauvé: ""Dead End" handelt davon, es zu sehr zu genießen, alleine zu Hause zu sein, keinen sehen und vor allem nicht das Haus verlassen zu wollen. Das klingt zwar zunächst alles sehr pessimistisch, doch diese bedrückende Stimmung muss der Hoffnung im Laufe des Songs Platz machen. Und ähnlich wie die Steinwand auf dem Artwork der Single, schlagen wir im Laufe des Albums Schritt für Schritt die Mauer ein, um zu sehen, was sich auf der anderen Seite befindet."

    Noch keine 30 Jahre auf dem Buckel und doch scheint es, als habe Quentin Sauvé aus dem französischen Laval bereits mehrere Musikerleben gelebt. Schon vor seinen Teenagerjahren entdeckte er Punk und Metal für sich, spielte in diversen Band und Musikprojekten und hat von da an seine Heimat in der DIY-Szene gefunden.

    Im Jahr 2011 gründete Quentin sein vom Post-Hardcore und Indie beeinflusstes Folk-Projekt Throw Me Off The Bridge, das nach und nach zu einer Band wuchs und der er über 350 Konzerte spielte. Als er wenige Jahre später als Bassist der durchaus in der DIY-Szene erfolgreiche Hardcore-Punk-Band Birds In Row anheuerte, musste Throw Me Off The Bridge zu Grabe getragen werden.

    Nun ist Quentin Sauvé mit seinem neuen Debütalbum “Whatever It Takes“, das er über zwei Jahre und mit der Hilfe seines Bruders und vielen Freunde aufgenommen hat, zurück. Mit dem neun Song starken Werk beweist Quentin neben seinem musikalischen Können auch ein feines Händchen, um melancholisch-gefühlvolle Momente zu kreieren. In wahrster Folk-Manier ist “Whatever It Takes“ ein persönliches Album, das mit mit jedem Durchlauf neue melodische Schätze enthüllt, die man unbedingt aufbewahren möchte.

    Quentin Sauvé zum Album: „Das Album handelt von Einsamkeit, Depression, Angst und Tod, aber auch Leidenschaft, Liebe, Hoffnung und Freiheit. Es ist irgendwie so, als würde ich genau wissen, was mit mir nicht in Ordnung ist und es nieder zu schreiben ist der erste Schritt in Richtung Heilung; ein Versprechen “Whatever it Takes“ zu tun, um glücklich zu sein."

    Quelle: Plattenfirma

  • PEDRO THE LION


    David Bazans Emo-Alter Ego Pedro The Lion war anderthalb Jahrzehnte verschwunden, jetzt erscheint am 18. Januar 2019 mit "Phoenix“ das erste neue Album in 15 Jahren seines wohl bekanntesten Projekts.


    Aktuelle Single: Yellow bike

    https://www.youtube.com/watch?v=OQik6WpwRug&feature=youtu.be


    "Phoenix" ist eine verzwickte, dunkele, hoffnungsvolle Selbstbeobachtung seiner Heimat und was es bedeutet dorthin zurückzugehen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Es ist Rock'n'Roll in Seidenpapier verpackt, um die harten Kanten etwas zu glätten. Jede Melodie wurde mit bedacht gesungen und ist ein zarter Aufschwung, der von einnehmenden Gitarrenriffs getragen wird. Es ist eine Ode an den Ort, den er immer noch liebt, obwohl er mittlerweile doch so fremd wirkt. Die Geschichte beginnt am Anfang seines Lebens, das nicht immer nur linear verlief. Sein Leben ist ein Kreis, und "Phoenix" kehrt an diesen Anfangspunkt zurück, um zu zeigen, dass wir, wenn wir nach unserer Heimat suchen, irgendwann wieder darauf stoßen werden; sei es in der Wüste, in einem Probenraum oder auf einer Bühne.

    Das Album beschäftigt sich auf "Quietest Friend" damit, besser zu sich selbst zu sein, um besser zu anderen zu sein, und verweist in dem Song "Black Canyon" auf einen alten Song namens "Priests and Paramedics" und erzählt eine Geschichte über Notfallsanitäter, die sich immer wieder grausigen Szenen stellen müssen und Geschichten als Bewältigungsmechanismen erzählen. Es handelt sowohl von dem, was drumherum passiert, als auch von dem, was in ihnen vorgeht und wird von seiner charakteristischen Freundlichkeit und Versöhnlichkeit dargeboten, die die dunkelsten Töne von Pedro The Lion zum Strahlen bringen.


    Quelle: Plattenfirma


    Weitere Presseinfo:


    Schon von Beginn an funktionierte Pedro The Lion nicht wie die anderen Bands, in denen Bazan zuvor Schlagzeug spielte und jeder Musiker eine ganz bestimmte Rolle hatte. Stattdessen hat Bazan das musikalische Skelett, sowie seine obsessiven und selbstbeobachteten Texte und Melodien, wie gescriptete Szenen und Dialoge eines Schauspieler arrangiert und alleine aufgenommen. Jedes Mitglied musste dann seine Parts auswendiglernen und zusammen als Band, haben sie das Skelett dann zum Leben erweckt. Seine Bandmitglieder spielen nur gelegentlich auf den Alben mit, normalerweise nimmt Bazan jedes einzelnen Instrument alleine auf.


    "Ich habe so viel Freude an dieser Vorgehensweise gefunden", erinnert sich Bazan. "Es kam ganz natürlich und gab ein Gefühl und einen Klang, der durch keinen anderen Prozess hätte existieren können. Gleichzeitig war mir aber auch bewusst, dass nicht jeder in einer Band spielen wollte, in der der Sänger alles selbst schrieb und die Songs vielleicht sogar noch alleine aufnahm. Einst hat jemand sogar vorgeschlagen, dass es kein guter Ansatz wäre, überhaupt eine Band zu haben. Da ich unsicher war und eigentlich Kameradschaft suchen wollte, geriet ich in einen Konflikt mit diesem für mich sehr natürlichen Prozess.“


    Im Jahr 2002 - nach der Aufnahme von "Control" - verursachte die hohe Rate des Outputs der Band schließlich, dass Bazan seinen "natürlichen Prozess" zugunsten eines kollaborativen Schreibprozesses abbrach. Als nach ein paar Jahren dieser Schritt seinen Output nicht stabilisierte, war Bazan perplex. Im November 2005 beschloss Bazan daraufhin, Pedro The Lion ganz aufzugeben.


    Ironischerweise sah Bazan seine Solo-Karriere nicht als Chance, zu seinem ursprünglichen Prozess des Schreibens zurückzukehren. Für das nächste Jahrzehnt fühlte sich Pedro The Lion vereinsamt, sogar vergessen, wie das Elternhaus, aus dem Bazan vor all den Jahren ausgezogen war. Er veröffentlichte Soloalben und tourte unermüdliche durch Wohnzimmer und Clubs, durch jeden Teil der USA und darüber hinaus, manchmal mit einer Band, aber meistens auf eigene Faust. Doch das belastete nicht nur seine Familie, sondern vor allem auch ihn selbst. Bis zum Sommer 2016 hatte er immer noch nicht die persönliche Klarheit oder die beständige Zusammenarbeit gefunden, nach der er gesucht hatte und war am Ende seiner Kräfte.


    "Ich hatte meine natürliche Arbeitsweise aufgegeben, in der Hoffnung, Platz für eine konsistente Band zu schaffen, mit der ich zusammen Songs schreiben konnte ... doch es wollte einfach nicht funktionieren. Also mietete ich mir einen Proberaum, spielte Schlagzeug, Bass und Gitarre und lehnte mich voll und ganz wieder in meinen ursprünglichen Prozess hinein. Es fühlte sich sofort wie zu Hause an. Nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass es sich auch wie Pedro The Lion anfühlte."


    Im Juni 2018, mit Bazan am Bass und Gesang, Erik Walters an der Gitarre und Backing Vocals und Sean Lane am Schlagzeug, gingen Pedro the Lion mit dem Produzenten Andy Park ins Studio X und Hall of Justice um "Phoenix" zu schreiben - das erste neue Pedro The Lion-Album in 15 Jahren.

  • Am 23. November 2018 wird das neue Album "Still Getting Better!" von MAX YOUNG (alias Maximilian Jung) aus Saarbrücken, veröffentlicht.

    Das Album umfasst acht Songs des Singer/Songwriters, der vor einigen Jahren noch als Frontmann der Pop-Punk Band SMALL STATE durch die Clubs tourte, im Fullband-Arrangement sowie vier rein aktustische Solo-Versionen.


    Als Vorbote des Longplayers gibt es bereits jetzt die erste Single "Ready Again" mit dem dazugehörigen Video:


    https://www.youtube.com/watch?v=KJG67krSnqQ&feature=youtu.be